Medieninformation

Anspruchsvolles Hochwasserschutzprojekt auf Hochtouren

In Eisfeld setzt die TLUG (Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie) für den Freistaat Thüringen das Hochwasserschutzprojekt Eisfeld um. Zur Herstellung des Hochwasserschutzes wird das Gewässerbett der Werra von 6m auf ca. 12m verbreitert und in Hochwasserschutzmauern gefasst. Mit dem Gewässerausbau müssen alle Brücken neu gebaut werden. Begonnen wurde mit dem Bau 2015. Das Projekt wird in 5 Abschnitte unterteilt.

Die Arbeiten in den Bauabschnitten Hüttengasse (erster Abschnitt) und Herrenmühle (zweiter Abschnitt) sind abgeschlossen. Derzeit laufen die Arbeiten im Bauabschnitt „Am Wehr“ (dritter Abschnitt) voraussichtlich noch bis 2020. Die Abschnitte 4 und 5 werden 2019 europaweit ausgeschrieben und Ende 2019 beginnend gebaut. Mit dem Abschluss dieser Abschnitte wird 2022 gerechnet. Das Vorhaben ist insgesamt mit ca. 13, 5 Mio. € netto kalkuliert. Finanziert wird es zu 80% aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) und zu 20% aus Mitteln des Freistaates Thüringen.

Der aktuell laufende Bauabschnitt 3 ist aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse und der unmittelbar bis ans Gewässer reichenden Bebauung der anspruchsvollste und mit einem Investitionsvolumen von 6,1 Millionen Euro (brutto) der finanziell aufwändigste Teil des Gesamtvorhabens. Der Bauabschnitt beginnt in Fließrichtung der Werra gesehen ab dem Fußgängersteg Brückengasse und endet mit dem Ersatzneubau der Straßenbrücke „Justus-Jonas-Straße“. Seit Baubeginn im Dezember 2017 wurden folgende Bauwerke fertiggestellt bzw. Arbeiten abgeschlossen:

- ca. 50 m Neubau Steganlage „Am Wehr“
- Gründungsarbeiten in Vorbereitung der HWS-Mauern, 70 m Flachgründung und auf ca. 270 m Bohrpfahlgründung
- ca. 110 m HWS-Mauer, davon ca. 80 m bereits mit Naturstein verkleidet
- bauliche Hülle des Schöpfwerkes „Neumarkt“
- Abriss Straßenbrücke „Justus-Jonas-Straße“
- Umverlegung von Leitungen der Versorger (Strom, Straßenbeleuchtung, Telekommunikation, Wasser, Abwasser)

Bis auf eine 2-wöchige Weihnachtspause soll - so lange es die Witterung zulässt- gebaut werden. Die Fußgängerbrücke Brückengasse wird im Frühjahr 2019 abgerissen. Dort muss zunächst die Gasversorgungsleitung umverlegt werden. Hierzu wird im Bereich der Brücke Justus-Jonas-Straße unter der Werrasohle eine neue Gasleitung eingebracht, welche die künftige Versorgung übernimmt.

Trotz aller Anstrengungen der Baufirma und der TLUG, die Belastungen der Bürger durch Lärm, Staub, Schmutz und Erschütterungen auf ein minimales Maß zu reduzieren, verbleibt eine hohe Belastung der Anwohner. Dies resultiert aus der unmittelbaren Nähe der Baumaßnahme zu den Wohnhäusern (oft nur wenige cm) sowie den eingeschränkten Wegeverbindungen. Die TLUG möchte sich an dieser Stelle bei den Bürgern von Eisfeld für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen und sich für Ihre Geduld und Ihr Verständnis sowie die gute Mitwirkung bedanken.

Verantwortlich und Ansprechpartner für alle Belange der Baumaßnahme ist die TLUG als Bauherr. Sorgen und Beschwerden hinsichtlich der Baumaßnahme können in der Bauberatung beim Projektingenieur der TLUG Herrn Schelhorn angebracht werden (mittwochs von 09.00 – ca. 12:00 Uhr im Baubüro Justus-Jonas –Straße 12) oder per Mail an das zuständige Referat Wasserbau unter der Adresse wasserbau{at}tlug.thueringen{punkt}de. Bei unmittelbaren Problemen zum örtlichen Bauablauf bitten wir Sie, sich direkt an die Vertreter der ausführenden Baufirma vor Ort zu wenden.

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung nur Betroffene und nicht Verantwortliche für die Baumaßnahme ist.
Dank an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit mit der Thüringer Energienetz AG sowie dem Wasserverband Hildburghausen, der Stadt Eisfeld und dem sehr guten Bautrupp der ausführenden Baufirma BAUWI aus Wichtshausen.

19.12.2018

Dr. Lutz Baseler
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit

Steganlage Am Wehr
Abbildung 1: Blick auf die neu errichtete Steganlage "Am Wehr"
Hws Mauer
Abbildung 2: Mit Naturstein verblendete HWS Mauer (rechts), in Bau befindliche HWS-Anlage (links). Foto: TLUG, J. Schelhorn

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