Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Die Ambrosia-Pflanze - Bekämpfung der Pflanze

Jungpflanze (Foto: Dr. Nußbaum, TLL)
Jungpflanze (Foto: Dr. Nußbaum, TLL)

Ziel ist eine Ausbreitung der Pflanze möglichst zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Wichtigste Maßnahmen dazu sind die Verhinderung der Blüte und der Samenbildung. Insbesondere Orte an denen sich Futterplätze für Vögel auf eigenen Grundstücken befinden sollten kontrolliert werden.

Die beste Bekämpfungsmethode ist das Ausreißen der Pflanze mitsamt der Wurzel vor der Blüte. Da sie ein relativ kleines Wurzelsystem ausbildet, ist das Ausreißen von Hand problemlos möglich. Dringend zu empfehlen sind folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • zur Verhinderung des Hautkontakts immer Handschuhe und lange Kleidung tragen (möglichst Arbeitskleidung, z.B. Kittel, damit Pollen nicht ins Haus eingetragen wird)
  • das Tragen von Schutzbrille und Staub- bzw. Atemmaske insbesondere dann, wenn die Pflanze schon begonnen hat zu blühen
  • Allergiker sollten blühende Pflanzen nicht herausreißen und sich auch nicht in nächs-ter Umgebung beim Herausreißen aufhalten
  • bei fruchten Pflanzen kann man die Fruchtstände vorsichtig abschneiden, möglichst ohne sie zu verstreuen. Danach kann die Pflanze herausgerissen werden
  • herausgerissene Pflanzen und abgeschnittenen Fruchtstände sollten in Plastiksäcken mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden

Der ideale Bekämpfungszeitraum ist kurz. Sind die Pflanzen noch klein ist eine eindeutige Bestimmung schwierig und Verwechslungen leicht möglich. Der beste Bekämpfungszeitraum ist je nach klimatischen Verhältnissen von Mitte Juni bis Ende Juli.

Bei großen Vorkommen kann die Pflanze auch abgemäht werden. Dieses sollte möglicht tief erfolgen. Da die Pflanzen nach der Mahd meist wieder austreiben ist erneutes Nachmähen erforderlich. Der Erfolg ist immer wieder nachzukontrollieren. Weibliche Blüten sollten möglichst nicht zur Samenreife gelangen.

Eine Anwendung von Herbiziden kann auch zum Erfolg führen. Das sollte jedoch nur durch sachkundiges Personal erfolgen. Ferner ist die Anwendung von Herbiziden auf Nichtkulturland genehmigungspflichtig.

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