Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen

Die Thüringer Landesregierung weist der Institution Familie im aktuellen Koalitionsvertrag eine zentrale Bedeutung zu. So heißt es dort: „Die Politik für Familien in Thüringen muss Rahmenbedingungen schaffen, in denen alle Familien – unabhängig von Trauschein und Zusammensetzung – ihre individuellen Entscheidungen bestmöglich verwirklichen können.“

Der demografische Wandel, die Zuwanderung von Flüchtlingen und nicht zuletzt die Anforderungen, die die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf mit sich bringt, stellen Familien in Thüringen vor große Herausforderungen. Um Familien dabei zu unterstützen, den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, sieht der Koalitionsvertrag für die aktuelle Legislaturperiode ein Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen" vor.

 

Das Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen" versteht Familie als einen Ort der generationsübergreifenden Verantwortungsübernahme und Solidarität. Es stärkt die Eigenverantwortung der Gemeinden und stärkt familienunterstützende Leistungen in den Kommunen auf der Grundlage von kommunaler Sozialplanung. Angebote sind auf Basis der Bedarfe der Thüringer Familien zu entwickeln, die in Anlehnung an die Handlungsfelder im Leitbild „Familienfreundliches Thüringen“ fachübergreifend systematisiert werden. Bereits bestehende familienunterstützende Angebote sind zu sichern und bedarfsorientierte Angebote für Familien sind zusätzlich neu zu entwickeln.

Ziel des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ ist der Aufbau einer leistungsfähigen bedarfsgerechten sozialen Infrastruktur. Diese soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowohl für das Zusammenleben mit Kindern als auch für die Sorgearbeit der Familien gegenüber den älteren Generationen gewährleisten. Damit wird dem modernen Bild von Familie als generationenübergreifendes Miteinander entsprochen und die gegenseitige Fürsorge in der Vielfalt unterschiedlich gelebter Familienformen ermöglicht. Eine leistungsfähige soziale Infrastruktur und soziale Mobilität in Dörfern und Städten soll die Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben fördern.

Das Landesprogramm richtet sich direkt an Landkreise und kreisfreie Städte als örtliche, öffentliche Träger der Sozial-, Jugend-, Alten- und Gesundheitshilfe und indirekt an deren kreisangehörige Kommunen, freie Träger der Sozialwirtschaft sowie an lokale Netzwerke, Initiativen und Verbände.

Das Landesprogramm befindet sich derzeit in der Entwicklung.

Informationen zum Landesprogramm Familie (465.9 kB)
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