Fachtagung „Heimerziehung in der DDR“ im Landtag

Ausstellung zur Heimerziehung in der DDR
Ausstellung zur Heimerziehung in der DDR

Sozialministerin Heike Taubert (SPD): „Betroffene und ihre Erlebnisse sowie wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse stehen im Mittelpunkt“

Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat am 12. Oktober im Thüringer Landtag in Erfurt die Fachtagung „Heimerziehung in der DDR“ eröffnet und eine Rede gehalten. Im Rahmen der Fachtagung sind unter anderem Betroffene zu Wort gekommen und Ergebnisse von wissenschaftlichen Untersuchungen vorgestellt worden.

Außerdem wurden die neuen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ betrachtet und Zukunftsfragen diskutiert. Die Fachtagung sollte zur sachlichen Diskussion dieses wichtigen Themas in Thüringen anregen und Impulse für geeignete Hilfsangebote, Netzwerkstrukturen und Präventionsmaßnahmen geben.

Sozialministerin Heike Taubert sagte: „Die Fachtagung sollte nicht nur die finanziellen und rehabilitativen Unterstützungsmöglichkeiten, die mittlerweile der Hilfsfonds bietet, thematisieren. Es ist vielen ehemaligen DDR-Heimkindern ausgesprochen wichtig, eine Möglichkeit zu haben, über das Erlebte zu sprechen. Vielen war es erst jetzt – nach vielen Jahren – möglich, dies zu tun. Häufig wissen nicht einmal die engsten Familienangehörigen Bescheid. Ganz bewusst sprachen im Thüringer Landtag die Betroffenen zuerst, das heißt noch vor den Wissenschaftlern. Wer mit traumatisierten Menschen zu tun hat, weiß, dass eine Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie immer ein sehr schmerzhafter Prozess ist. Hier wollen wir zum einen mit möglichen Leistungen aus dem Hilfsfonds, aber auch mit dem Beratungsangebot der Anlauf- und Beratungsstelle unterstützen.“

Heimerziehung in der DDR
Hier finden Sie mehr Informationen zur Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR.

Tagungsprogramm "Heimerziehung in der DDR“ (54.6 kB)
vom 12. Oktober 2012, Thüringer Landtag, Erfurt
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Vorträge

Erziehungsvorstellungen in der Heimerziehung der DDR (133.9 kB)
Prof. Dr. Karsten Laudien (Evang. Hochschule Berlin)
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Zur Weiterarbeit an den Erziehungsvorstellungen in der Heimerziehung der DDR (66.8 kB)
Dr. Christian Sachse (Freier Publizist)
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Die Soziale Lage der ehemaligen DDR-Heimkinder in Thüringen (78.6 kB)
Ronald Gebauer (Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena)
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Kinder- und Jugendheime der DDR im Spiegelbild der Thüringer Bevölkerung (369.6 kB)
Thomas Ritter (Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena)
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Der Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" (160.7 kB)
Martina Reinhardt (Abteilungsleiterin, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit)
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Heimerziehung nach dem DDR-System - Erreichtes und Offenes in einem komplexen Spannungsfeld (1.0 MB)
Prof. Dr. Birgit Bütow (Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena)
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