04.04.2019
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Medieninformation 063

Familienministerin Heike Werner stellte in Brüssel Thüringer „Landesprogramm Familie“ vor

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), hat gestern in Brüssel während einer familienpolitischen Konferenz mit Europaabgeordneten, Mitgliedern der EU-Kommission sowie Vertreterinnen und Vertretern der Naturfreunde e.V. und deren europäischen Partnern Fragen der Verankerung von Familienförderung in künftigen operationellen Programmen der EU-Strukturfonds debattiert. Viel Anerkennung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, Polen, Ungarn, Rumänien und Italien fand dabei das von Heike Werner vorgestellte Thüringer „Landprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen / Landesprogramm Familie“.

Bei der Konferenz ging es darum, aufbauend auf dem vom Naturfreunde Thüringen e.V. mit verschiedenen europäischen Partnern durchgeführten Europäischen Familienbildungs- und -begegnungsprogramm „Family Trainer International“ künftige Chancen für mehr Familienfreundlichkeit innerhalb der Mitgliedstaaten, aber auch zwischen den EU-Ländern auszuloten und ein europäisches Verständnis füreinander und Gemeinsamkeiten miteinander im familienpolitischen Kontext zu stärken und zu fördern.

Das Thüringer „Landesprogramm Familie“ ist mit einer Fördersumme von jährlich zehn Millionen Euro zur Entwicklung und Förderung bedarfsgerechter Angebote für Familien in Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten zum 1. Januar 2019 landesweit an den Start gegangen und soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

Familienministerin Werner betonte, dass es dank der neuen Beteiligungsstrukturen im Thüringer „Landesprogramm Familie“ gute Voraussetzungen gebe, kommunale Partnerschaften in der EU unmittelbar für die Familien nutzbar und erlebbar zu machen. Eine gemeinsame europäische Identität und Engagement für eine gemeinsame demokratische Europäische Union setze Begegnung, Austausch und persönliches Kennenlernen voraus, so die Ministerin. „Dabei müssen wir auch und gerade benachteiligte Familien, die aufgrund unterschiedlichster Bedingungen von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind, im Blick haben“, betonte die Ministerin. Denn für alle Staaten in der EU gelte: Familien - in welcher Form auch immer- seien die tragenden Säulen. Deshalb sei es notwendig, Familienbegegnung künftig im Rahmen von neuen oder vorhandenen EU-Förderprogrammen auszubauen.

Hintergrund:
Das Thüringer „Landesprogramm Familie“ nimmt die Interessen der ganzen Familie in den Blick. Es soll vorhandene Angebote für Familien stärken und neue Impulse setzen. Dafür hat der Freistaat Thüringen seine Familienförderung mehr als verdoppelt.
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04.04.2019

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