25.01.2019
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Medieninformation 013

Sozialministerin Werner besucht Inklusionsprojekt in Meiningen

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), wird am kommenden Montag in Meiningen den CAP-Lebensmittelmarkt und anschließend die KreativWerkstatt besuchen. Das Inklusionsprojekt und die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen werden von der Lebenshilfe betrieben. Grundgedanke von beidem ist es, die Arbeitsplatzsituation und Möglichkeiten für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu verbessern und zu erweitern.

Wann: Montag, 28. Januar 2019, 9.30 Uhr
Wo: Meiningen, Kaiserpark, Berliner Straße 1a

Sozialministerin Heike Werner sagte vorab: „Inklusionsprojekte wie der CAP-Markt haben eine wichtige Funktion. Sie bilden für Menschen mit Behinderungen eine Brücke, um den Übergang aus einer Werkstatt für behinderte Menschen hin zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Daraus resultieren auch die besonderen Aufgaben der Inklusionsprojekte, zu denen neben der Beschäftigung und adäquaten Bezahlung auch die arbeitsbegleitende Betreuung, und, soweit erforderlich, auch Maßnahmen der beruflichen Bildung gehören. All das wird in Meiningen vorbildlich umgesetzt. Die zum Teil schwer behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Lebensmittelmarkt auf Positionen, die genau auf ihre eigenen Fähigkeiten abgestimmt sind. Sie leisten daher verantwortungsvolle und qualitativ hochwertige Arbeit. Und die Kundschaft erlebt dieses wunderbare Miteinander als Normalität.“

Dieser Termin eignet sich auch für die Bildberichterstattung.

Hintergrund:
Inklusionsprojekte (vormals: Integrationsfirmen) sind Unternehmen, die sich von anderen dadurch unterscheiden, dass sie überdurchschnittlich viele besonders betroffene schwerbehinderte Menschen beschäftigen, nämlich mindestens 30 Prozent. Die meisten Inklusionsprojekte sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Unternehmen. Integrationsprojekte sollen maximal 50 Prozent besonders betroffene schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Ziel ist die dauerhafte Eingliederung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie sind dort in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen angestellt.
In Thüringen gibt es 25 Inklusionsprojekte (Stand: Juni 2018). Insgesamt werden in diesen Projekten 791 Menschen beschäftigt. 348 dieser Beschäftigten verfügen über eine Anerkennung als Schwerbehinderte. 304 davon gehören zu dem Personenkreis, deren Beschäftigung neben ihrer Behinderung wegen sonstiger weiterer Umstände auf besondere Schwierigkeiten stößt (sog. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen).

Mehr im Internet unter: https://www.lebenshilfe-meiningen.de/

25.01.2019

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