21.12.2018
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Medieninformation 273

Stiftung HandinHand übernimmt Förderung der Kinderwunschbehandlung

Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat am Freitag über die weitere Förderung von Maßnahmen der Assistierten Reproduktion (Kinderwunschbehandlung) informiert. Mit der Auflösung der Stiftung FamilienSinn zum 31. Dezember 2018 übernimmt die Thüringer Stiftung HandinHand die Aufgabe. Die Übertragung der Aufgabe hat der Thüringer Landtag in seiner Sitzung am 13. Dezember 2018 beschlossen.

Ab 1. Januar 2019 können Paare, die sich ihren Wunsch nach einem gemeinsamen Kind nicht auf natürlichem Wege erfüllen können, Anträge auf finanzielle Förderung bei der Thüringer Stiftung HandinHand im Linderbacher Weg 30 in Erfurt stellen und sich dazu beraten lassen. Unter der Telefonnummer 0361/4420-153 oder per Email an kinderwunsch{at}ts-handinhand{punkt}de können Termine vereinbart werden.

Der Freistaat Thüringen unterstützt seit 2012 Maßnahmen der Assistierten Reproduktion (Kinderwunschbehandlung). Unterstützt werden Ehepaare und Paare in eheähnlicher Lebensgemeinschaft, deren gemeinsamer Hauptwohnsitz in Thüringen ist.

Die Zuwendungen werden für Kinderwunschbehandlungen in Form der In-Vitro-Fertilisation (IVF) und der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) gewährt. Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen, Antragsformularen und Ansprechpartnern sind im Internet zu finden unter http://thueringer-stiftung-handinhand.de/ich-benoetige-hilfe/kinderwunsch/.

Hintergrund:
Die Thüringer Stiftung HandinHand wurde am 25. November 1992 als selbständige, rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts von der Thüringer Landesregierung gegründet. Sie verfolgt den Zweck, werdenden Thüringer Müttern und Familien, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, individuelle Hilfe im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zu gewähren. Die Unterstützung erfolgt in Form von finanziellen Zuwendungen. Voraussetzung ist, dass alle möglichen gesetzlichen Leistungen ausgeschöpft sind. Die Gewährung der Stiftungshilfen erfolgt auf der Grundlage der Vergabegrundsätze.
Darüber hinaus vergibt die Stiftung ab 1.Januar 2019 Bundes- und Landesmittel zur Förderung von Maßnahmen der Assistierten Reproduktion (Kinderwunschbehandlung) an Thüringer Paare.

21.12.2018

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