12.11.2018
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Medieninformation 236/2018

Arbeitsministerin Heike Werner eröffnet Vernetzungstreffen der LAT-Projekte

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), wird am Mittwoch das Vernetzungstreffen der Projekte des Landesprogramms „Arbeit für Thüringen“ (LAT) eröffnen. Die Veranstaltung steht unter dem Thema: „Thüringer Erfolgswege – Gelungene Integration von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung“.

Wann: Mittwoch, 14. November 2018, 9.00Uhr
Wo: Erfurt, Collegium Maius

Arbeitsministerin Heike Werner sagte vorab: „Ich erinnere mich noch an Prognosen, die davon ausgingen, dass es etwa 10 bis 15 Jahre dauern wird, um eine nachhaltige berufliche und somit auch gesellschaftliche Integration von Geflüchteten zu erreichen. So mag es durchaus sein, wenn Menschen auf sich allein gestellt sind. Wir können aber zeigen, dass es anders geht und dass sich diese Investition für beide Seiten lohnt.“

Zum 30. September dieses Jahres haben mehr als 5.900 geflüchtete Menschen die vielfältige Unterstützung der LAT-Projekte angenommen und genutzt.

Mehr als 1.300 haben dabei durch Vermittlung in Arbeit, Ausbildung und Einstiegsqualifizierung einen Zugang zum regulären Arbeitsmarkt in Thüringen und somit auch eine berufliche Perspektive gefunden.

Es fanden darüber hinaus statt:
4.301 Kompetenzfeststellungen,
2.133 Berufsfelderprobungen,
1.193 Betriebspraktika,
812 Weiterbildungen und Qualifizierungen.

Weitere Ergebnisse:
• durch eine Projektteilnahme und eine stärkere soziale Einbindung außerhalb der Familie oder der Gemeinschaftsunterkunft steigt die sprachliche Kompetenz im Deutschen,
• das erworbene Orientierungswissen macht sicherer im Alltag und in der Arbeitswelt,
• Frau erkennen ihre Entwicklungsmöglichkeiten, von denen sie bisher nicht wussten, dass sie ihnen offenstehen,
• das Potenzial von Personen wird gehoben, die aus unterschiedlichen Gründen bislang keine oder nur sehr wenig Bildungsmöglichkeiten erhielten.

Hintergrund:
Das Landesprogramm „Arbeit für Thüringen“ ist ein wichtiges Kernelement innerhalb der arbeitsmarktpolitischen Instrumente des Freistaats und wird im Koalitionsvertrag für die 6. Wahlperiode des Thüringer Landtags ausdrücklich angeführt. Es ist vor allem auf die Verbesserung der sozialen und beruflichen Integrationsmöglichkeiten für sämtliche am Arbeitsmarkt benachteiligte Personengruppen ausgerichtet und wurde im Landeshaushalt mit jährlich 7,5 Mio. Euro ausgestattet. Die Ansätze bezüglich Migrantinnen und Migranten sowie geflüchteten Menschen sind vielfältig und reichen von allgemeinen Beratungsangeboten über eine engmaschige Unterstützung und Begleitung des Integrationsprozesses bis hin zur Durchführung von Berufsfelderprobungen und Qualifizierungen, die in den meisten Fällen durch sozialpädagogische Betreuung und berufsbezogenen Deutschunterricht begleitet werden.

12.11.2018

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