Hochschulentwicklung und -planung

Die Landesregierung verfolgt das Ziel, Thüringen als Wissenschaftsland weiterzuentwickeln und hat Hochschulen und Wissenschaft zu einem ihrer zentralen Handlungsfelder gemacht. Die 2014 verabschiedete Hochschulstrategie Thüringen 2020 definiert für die Entwicklung bis 2020 folgende Ziele und Maßnahmen:

  • Erhalt aller Standorte und der vorhandenen Studienkapazitäten,
  • individuelle Profilierung der Hochschulen, ihrer Studienangebote und Forschungsschwerpunkte,
  • Ausbau der hochschulübergreifenden Kooperationen,
  • Etablierung planbarer Karrierewege für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,
  • Öffnung und weitere Internationalisierung der Hochschulen,
  • engere Verzahnung von Entwicklungsprojekten von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Das Ministerium hat im August 2018 Leitlinien zur Hochschulentwicklung in Thüringen bis 2025 vorgelegt, die die Zielvorstellungen des Ministeriums über die strukturelle Entwicklung der Hochschulen und die Ausbauplanung unter Berücksichtigung der Finanzplanung des Landes bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts enthalten.

Die Thüringer Hochschulen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Freistaats als Wissenschafts-, Wirtschafts- und Innovationsstandort. Sie sind Ausbildungsstätten für hochqualifizierte Fachkräfte, Garanten für Spitzenleistungen in der Forschung, Partner für Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Ideen und Produkte sowie Dienstleister in der Weiterbildung und für lebenslanges Lernen. Sie gelten zudem als Zuwanderungsmagneten für junge Nachwuchskräfte, mit denen der negativen demografischen Entwicklung gezielt entgegen gewirkt werden kann.

Erklärtes Ziel der Thüringer Hochschulpolitik ist die Sicherung der Leistungskraft und der Zukunftsfähigkeit der Thüringer Hochschulen. Die zwischen der Thüringer Landesregierung und den Hochschulen des Landes abgeschlossene Rahmenvereinbarung IV für die Jahre 2016 bis 2020 enthält daher verbindliche Zusagen für die Hochschulfinanzierung. Die jährlichen Ausgaben aus dem Landeshaushalt für den Hochschulbereich steigen im Zeitraum der Rahmenvereinbarung IV von 382 Mio. Euro im Jahr 2015, dem letzten Jahr der Rahmenvereinbarung III, auf gut 465 Mio. Euro im Jahr 2020. Das Finanzvolumen der Rahmenvereinbarung IV liegt damit im Zeitraum 2016–2020 bei insgesamt 2,154 Mrd. Euro.

Der Mittelaufwuchs für die Hochschulen ab 2016 entspricht einer Erhöhung der Grundfinanzierung um jährlich drei Prozent für erwartete wissenschaftsspezifische Kosten- und Tarifsteigerungen. Hinzu kommt ein Strategie- und Innovationsbudget von einem Prozent. Mit der insgesamt vierprozentigen Steigerung der Landesmittel für die Hochschulen über vier Jahre folgt das Land den Empfehlungen des Wissenschaftsrats. Damit erhalten die Hochschulen Planungssicherheit für die kommenden Jahre, um ihre Struktur- und Entwicklungspläne umzusetzen.

Zur Umsetzung der in der Rahmenvereinbarung IV aufgeführten hochschulpolitischen Zielstellungen wurde mit jeder Hochschule eine  Ziel- und Leistungsvereinbarung abgeschlossen. In den ebenfalls vier Jahre umfassenden Vereinbarungen werden die konkreten Entwicklungs- und Leistungsziele für jede einzelne Hochschule sowie das zur Verfügung gestellte hochschulspezifische Budget festgelegt.

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