30.06.2015
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

30.06.2015

Georg Maier neuer Thüringer Wirtschaftsstaatssekretär

Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat heute Georg Maier zum Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft (TMWWDG) ernannt. Maier ist im Ministerium ab sofort für die Bereiche Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsförderung, Tourismus und digitale Gesellschaft zuständig. Dabei verantwortet er einen Etat von jährlich mehr als 400 Millionen Euro und koordiniert die Zusammenarbeit mit den Landesgesellschaften LEG, TAB sowie mit der Messe Erfurt.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sagte: „Ich freue mich, mit Georg Maier einen ausgewiesenen Fachmann auf dem Gebiet der Unternehmensfinanzierung und Förderpolitik für mein Haus gewonnen zu haben. Darüber hinaus besitzt er eine große Expertise auf dem Gebiet der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Mit seinen Erfahrungen und seinen Kontakten ist Georg Maier ein großer Gewinn für die Arbeit meines Hauses.“

Nachfolgend geben wir Ihnen den Lebenslauf von Staatssekretär Georg Maier zur Kenntnis.

1. Persönliches

• 48 Jahre alt, katholisch, verheiratet, drei Kinder
• wohnhaft in Frankfurt am Main
• Geburtsort Singen, Kreis Konstanz, Baden-Württemberg
• Hobbies: Laufen, Fußball, Tennis, Klavier

2. Ausbildung

• Schule und Abitur in Singen (Bodensee)
• 1986-87 Wehrdienst
• 1988-1994 Studium der BWL in Mannheim und St. Gallen (Abschluss: Diplomkaufmann)
• 2008 Management Program an der Wharton School, University of Pennsylvania, Philadelphia, USA

3. Beruflicher Werdegang

Georg Maier startete 1995 seine berufliche Laufbahn in Erfurt bei der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS). Als Projekt-manager im Vertragsmanagement war er zuständig für die Überwachung der in den Privatisierungsverträgen vereinbarten Bedingungen (Schaffung von Arbeitsplätzen, Investitionen, Zahlung der Kaufpreise). Er unterstützte ferner die privatisierten Unternehmen in Thüringen bei der Überwindung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Anlaufphase und bei der Beseitigung von Investitionshemmnissen (z.B. vermögensrechtliche Ansprüche).

1996 wechselte Maier zur KfW Bankengruppe nach Frankfurt a. M. Seine Tätigkeitsschwerpunkte lagen in den Bereichen
• Venture Capital
• Finanzierung von Innovationen
• Finanzierung von Umweltprojekten und Erneuerbaren Energien
• Gründungs- und Mittelstandsfinanzierung
• Marketing und Vertrieb

Seit 15 Jahren ist Maier in Führungsfunktionen tätig, u.a. als Leiter des Vorstandsstabes. Zuletzt leitete er die Gründungs- und Mittelstandsfinanzierung der KfW in Bonn mit ca. 100 Mitarbeitern. In dieser Funktion war er verant-wortlich für ein Fördervolumen von mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr.

Maier verfügt über langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Ministerien auf Landes- und Bundesebene sowie mit den Landesförderbanken (u.a. Thüringer Aufbaubank). Im Krisenjahr 2009 war er z.B. verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung der Konjunkturprogramme der Bundesregierung. Aufgrund seiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit als Banker und Wirtschaftsförderer ist er bundesweit bestens vernetzt bei Banken und Wirtschaftsverbänden und verfügt über zahlreiche Kontakte zu Unternehmen.

4. Engagement in der SPD

Georg Maier ist seit 2009 Mitglied der SPD. Im Bundestagswahlkampf 2013 wurde er vom SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in sein fünfköpfiges Strategieteam beim SPD Parteivorstand berufen. Zur Wahrnehmung dieser Tätigkeit nahm er bei der KfW ein unbezahltes Sabbatical. Im Strategieteam von Steinbrück war er zuständig für die Themen Mittelstand, Energie, Infra-struktur und Digitalisierung. Aus seiner Feder stammen u.a. das Mittelstandskonzept des Kanzlerkandidaten (die sog. „Siegener Thesen“) sowie die industriepolitische Grundsatzrede zum Thema „Industrie 4.0“. Er entwickelte ferner das Konzept des Breitband-Bürgerfonds und formulierte den Bund-Länder-Pakt von SPD und Bündnis 90/Die Grünen „Signal für den Wechsel“.

Nach dem Bundestagswahlkampf engagierte er sich in der hessischen SPD und wurde vom Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel in den Beirat Wirtschaft und Finanzen sowie die Denkwerkstatt Digitalisierung und Gesell-schaft berufen. Er ist Mitglied im Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung und hat jüngst in Frankfurt das Finanzforum der SPD gegründet.

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