28.04.2014
Thüringer Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Technologie

Medieninformation

28.04.2014

Höhn: Gute Chancen für Thüringer Unternehmen auf dem indischen Markt

Wirtschaftsminister zieht positives Fazit nach viertägiger Indienreise / Eröffnung einer Repräsentanz, neue Ansiedlung in Thüringen, mehrere Kooperationsvereinbarungen, viele Gespräche /„Deutsche Unternehmen haben in Indien hervorragenden Ruf“

Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn hat ein positives Fazit der insgesamt viertägigen Reise einer Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation nach Indien gezogen. "Deutsche Unternehmen und Produkte haben in Indien einen hervorragenden Ruf, davon kann auch die Thüringer Wirtschaft profitieren", sagte Höhn heute nach Abschluss der Reise, die die rund 50-köpfige Delegation nach Delhi, Pune und Bangalore geführt hatte. "Angesichts seiner Bedeutung ist es wichtig, dass wir den indischen Markt kontinuierlich und in vielen kleinen Schritten für die Thüringer Unternehmen erschließen."

Der indische Markt wachse trotz einer momentanen Konjunkturdelle insgesamt dynamisch, es gebe gerade in den Städten gut qualifizierte Fachkräfte mit einer technischen Ausbildung sowie eine schnell wachsende, Englisch sprechende Mittelschicht, die Qualitätsprodukte "Made in Germany" nachfrage. "Auch die deutsche Sprache ist in Indien sehr beliebt", so Höhn weiter. So seien die Sprachkurse des deutschen Max-Müller-Instituts - dem indischen Ableger des Goethe-Instituts - an sieben Tagen in der Woche regelmäßig komplett ausgebucht. "In den Städten und Wirtschaftszentren trifft man immer wieder Inder, die mindestens Grundkenntnisse in der deutschen Sprache haben."

Zu den Ergebnissen der Delegationsreise zählen die Eröffnung einer neuen Repräsentanz der Glatt-Gruppe in Delhi, die Ansiedlung eines neuen Werks der Bagla-Gruppe im thüringischen Arnstadt sowie mehrere Kooperationsvereinbarungen im Technologie- und Wissenschaftsbereich, so z.B. des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Pune und der FH Jena in Bangalore. Die LEG hatte darüber hinaus eine Zusammenarbeit mit dem indischen Industrieverband CII (Confederation of Indian Industry) vereinbart.

Zudem hätten viele der mitgereisten Unternehmer, etwa in den von der LEG organisierten Kooperationsforen und Roundtable-Veranstaltungen, eigene Kontakte und Projekte angebahnt, aus denen sich mittelfristig ebenfalls neue Kooperationen entwickeln könnten, sagte Höhn. Für andere sei es wichtig gewesen, den indischen Markt zunächst zu sondieren und sich anhand von Unternehmensbesuchen und Praxisbeispielen vor Ort ein Bild von den Bedingungen und besonderen Herausforderungen in Indien zu machen. Wieder andere seien auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften gewesen und hätten dazu erste Gespräche geführt.

"Ich denke, auf diesen Ergebnissen können wir sehr gut aufbauen", sagte Höhn. Wichtig sei, dass auch ein vergleichsweise kleiner Wirtschaftsstandort wie Thüringen im noch relativ ungesättigten indischen Markt durchaus seine Chancen habe und auch nutzen müsse. "Thüringen und Indien - das kann eine Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen werden. Daran sollten wir weiter arbeiten."

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