14.06.2013
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Medieninformation

14.06.2013

Soforthilfepaket für hochwassergeschädigte Thüringer Unternehmen ab Montag in Kraft

„Unternehmen, Arbeitsplätze und Existenzen sichern“: Insgesamt 10 Millionen Euro für Beseitigung von Hochwasserschäden in KMU / Bis zu 100.000 Euro Reparatur- und Ersatzkosten werden übernommen

Das Hilfspaket für hochwassergeschädigte Unternehmen in Thüringen ist auf dem Weg: Nachdem sich Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig Anfang der Woche mit Kammern und Verbänden auf ein Sofortprogramm für die Thüringer Wirtschaft verständigt hatte, sind inzwischen alle notwendigen Abstimmungen mit der Bundesregierung und innerhalb der Landesregierung abgeschlossen. Am Montag tritt die entsprechende Förderrichtlinie in Kraft. „Ab dann kann die Auszahlung der Mittel an die betroffenen Unternehmen beginnen“, sagte der Wirtschaftsminister. Er dankte allen am Zustandekommen des Hilfspakets Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit: „Wir haben schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen – und diese Hilfe wird jetzt kommen.“

Machnig rief alle betroffenen Unternehmen auf, die zur Verfügung stehenden Mittel jetzt schnell zu beantragen. Informationen zur Beantragung gibt es über die Telefon-Hotline der Thüringer Aufbaubank unter 0361/7447-744 sowie über die Beratungsangebote der Industrie- und Handelskammern bzw. der Handwerkskammern. Der Verwaltungsaufwand werde so gering wie möglich gehalten, sicherte der Minister zu. Das Wirtschaftsministerium hat außerdem ein Merkblatt erstellt, das ebenso wie die Richtlinie und das Antragsformular im Internet unter www.tmwat.de und www.aufbaubank.de abgerufen werden kann.


Insgesamt stehen 10 Millionen Euro Soforthilfe für die Thüringer Wirtschaft zur Verfügung, jeweils hälftig finanziert von Bund und Land. „Mit diesem Hilfspaket wollen wir dazu beitragen, dass Unternehmen und Existenzen gesichert werden und keine Arbeitsplätze verloren gehen“, sagte Machnig. Die Mittel sind für eine Beseitigung von Hochwasserschäden zur Fortsetzung der Betriebstätigkeit der betroffenen Unternehmen bestimmt – also etwa zur Finanzierung von Reparaturkosten, Ersatzbeschaffung von Maschinen und Anlagen, die Wiederbeschaffung von Vorräten und Lagerbeständen oder die Vermeidung von Folgeschäden. Gefördert wird maximal die Häfte der anfallenden Ausgaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro. Förderfähig sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit bis zu 500 Beschäftigten sowie Angehörige der Freien Berufe.

Erst Anfang der Woche hatten Vertreter von Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, DEHOGA Thüringen, Thüringer Aufbaubank und Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen auf Einladung von Wirtschaftsminister Machnig konkrete Hilfsangebote erörtert. Eine erste Schadensbilanz hatte mehr als 350 Schadensfälle ergeben. Die Schadenshöhe wird insgesamt auf ca. 10–15 Millionen Euro geschätzt.

Weitere Hilfsmaßnahmen sollen nach Beschlussfassung am 5. Juli im Bundesrat auf Grundlage der Vereinbarung der Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundesregierung folgen. Details und Konditionen dazu werden allerdings erst in den nächsten Wochen konkretisiert. Belastbare Aussagen lassen sich dazu zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht treffen. Machnig: „Alle sind jetzt gut beraten, da, wo es um Existenzsicherung geht, das Soforthilfeprogramm der Landesregierung zu nutzen.“

(In der Anlage finden Sie die Richtlinie und Merkblatt zum Sofortprogramm sowie das Antragsformular.)




Stephan Krauß
Pressesprecher

Merkblatt Sofortprogramm

Antrag Hochwasser 2013

Richtlinie Sofortprogramm

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