17.04.2013
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Medieninformation

17.04.2013

Ein moderner Wirtschaftsstandort zeichnet sich durch Gleichstellung von Frauen und Männern aus



Thüringer Wirtschaftsministerium fördert Chancengleichheit von Frauen und Männern mit rund 23 Millionen Euro aus ESF-Mitteln / „Frauenerwerbstätigkeit muss auf hohem Niveau erhalten bleiben.“

Bei der Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern sieht Thüringens Wirtschafts- und Arbeitsminister Matthias Machnig den Freistaat gut aufgestellt. „Ein moderner Wirtschaftsstandort zeichnet sich durch die Gleichstellung von Frauen und Männern aus“, sagte Machnig. „Ein zentraler Schritt zur Steigerung der Chancengleichheit ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ Das Ministerium habe daher in der laufenden Förderperiode 2007 bis 2013 mit rund 23 Millionen Euro eine Reihe von Maßnahmen gefördert, die Familienfreundlichkeit in den Unternehmen unterstützen. Im Focus stehen dabei die Arbeitsorganisation und die Arbeitszeiten in den Betrieben.
„Die hohe Frauenerwerbstätigkeit ist vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ein wichtiges Pfund für die Thüringer Unternehmen“, so Machnig. Gerade vor dem Hintergrund der Abwanderung junger Frauen müsste Thüringen daher mit guten Chancen und Arbeitsbedingungen punkten. Im Jahr 2011 sind rund 12.300 Frauen zwischen 20 und 35 Jahren aus Thüringen weggezogen.


Rund 19 Millionen Euro konnten in der laufenden Förderperiode über den ESF ausgezahlt und mit 1,12 Millionen Euro durch den Freistaat kofinanziert werden. Damit sind die Europa-Mittel zu rund 80 Prozent abgerufen worden. Knapp 8000 Menschen – darunter 7000 Frauen – konnten rund um das Thema Chancengleichheit qualifiziert werden. „Die Frauenerwerbtätigkeit muss in Thüringen auf einem hohen Niveau erhalten bleiben“, sagte der Arbeitsminister, „dies gelingt nur mit guten Jobs und guten Arbeitsbedingungen.“

Insgesamt wurden rund 230 Maßnahmen und Projekte in ganz Thüringen gefördert. Von der Förderung profitieren unter anderem folgende Träger und Projekte:


  • Qualifizierung von Berufsrückkehrerinnen durch Ökus e.V.,

  • Sensibilisierung von Unternehmen für familienbewusste Personalpolitik durch das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V.,

  • berufliche Integration durch die Otegau GmbH in Gera,

  • Unterstützung bei der Berufszielfindung durch die Ziola GmbH in Westthüringen,

  • Tizian-Integrationsprojekt beim Arnstädter Bildungswerk e.V.,

  • das Kleeblatt-Projekt des Bildungswerks im Unstrut-Hainich-Kreis,

  • Vorbereitungsmaßnahmen für Alleinerziehende in der Handwerkskammer Südthüringen.





Larissa Schulz-Trieglaff
Stellv. Pressesprecherin

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