17.01.2019
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

17.01.2019

Freistaat Thüringen fördert Erlebnisradweg entlang der Gera

Minister Wolfgang Tiefensee übergibt Bescheide über knapp 2,8 Millionen Euro an Stadt Erfurt

Mit der Bundesgartenschau 2021 wandelt sich die Nördliche Geraaue in Erfurt zu einem Freizeitpark mit Aktions-, Spiel- und Sportbereichen. Die bestehenden Grünanlagen werden über 4,5 Kilometer aufgewertet und durch neu gewonnene Parkanlagen zu einem Landschaftspark entlang der Gera vom Nordpark bis zum Kilianipark verwoben. Bis 2021 wird dafür der beliebte Gera-Radweg zum Erlebnisradweg umgestaltet und in seiner touristischen Bedeutung aufgewertet.

Insgesamt 2,8 Millionen Euro stellt der Freistaat für die Ausgestaltung des Radwegs zur Verfügung. Die Förderbescheide übergab Thüringens Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee heute an Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Die Bau- und Nebenkosten des Gesamtvorhabens liegen bei etwa 5 Millionen Euro.

„Der Gera-Radweg ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der BUGA-Ausstellungsfläche auf dem Petersberg und der BUGA-Fläche Nördliche Geraaue, die in besonderer Weise von dem Großereignis 2021 profitiert. Der bevölkerungsreiche Norden erfährt damit eine dauerhafte Aufwertung“, freut sich Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein über die Fördermittel des Freistaates.

„Durch den Ausbau zum Erlebnisradweg wird der Gera-Radweg ein attraktiver Teil der BUGA-Ausstellungsfläche und macht so die nördliche Geraaue auch über 2021 hinaus für Radtouristen interessant“, betont Wirtschaftsminister Tiefensee. Denn durch die geplanten Maßnahmen entstehe nicht nur eine facettenreiche Parklandschaft im innerstädtischen Bereich, der durchgängige Radverkehr durch die Stadt Erfurt werte auch den Gera-Radweg als Radfernroute für Natur- und Aktivtouristen auf.

Der Radweg wird durchgängig auf eine Breite von 3,50 Meter in Asphaltbauweise erweitert; im Bereich der Auenstraße sogar auf 4,75 Meter. Die neue Wegeführung unterquert künftig die Warschauer Straße und die Gleise der Straßenbahn; über die Straße der Nationen wird eine neue Brücke führen. Als Orientierung für die Radfahrer wird auf den Erlebnisradweg ein Gestaltungsband aus Kaltplastik aufgebracht, das teilweise mit touristischen Informationen und Grafiken versehen ist. Im Zuge der Umgestaltung entstehen zudem Bereiche mit ganz unterschiedlicher Charakteristik. Zehn Spielplätze werden modernisiert oder entstehen neu. Die Geraterrassen und ein Teich inmitten der ausgedehnten Rasenflächen laden dazu ein, Freizeit am Wasser zu verbringen. Ein Schaukraftwerk macht erlebbar, wie mittels Wasserkraft Strom erzeugt wird. Acht Brücken werden saniert, Uferbereiche und Flussläufe renaturiert, neue Aktionsbereiche wie eine hochmoderne Skateranlage im Nordpark geschaffen. So erhalten Besucher eine grüne Freizeitoase besonderer Qualität.

Der 75 km lange Gera-Radweg führt von der Schmücke im Thüringer Wald bis zum Zusammenfluss von Gera und Unstrut nahe Gebesee. Meist entlang des Flusses überwindet die größtenteils befestigte Radtrasse 766 m Höhendifferenz und durchquert auch die Landeshauptstadt vom Dreienbrunnenbad im Süden über den Luisenpark, vorbei am Bahnhof durch die Altstadt und dann durch das künftige BUGA-Gelände vom Nordpark mit Thüringens größtem Freibad bis zum Kilianipark in der Geraaue.

 

 

Peggy Hoy
Stv. Pressesprecherin

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