06.11.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

06.11.2018

Thüringen startet Programm für Praktika in israelischen High-Tech-Firmen

Freistaat tritt „New Kibbutz Programm“ der Außenhandelskammer Tel Aviv bei

Ab dem kommenden Jahr können Studierende in Thüringen im Rahmen des „New-Kibbutz-Programms“ der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK Israel) ein Praktikum in israelischen Start-ups und Unternehmen machen. Dafür hat Staatssekretärin Valentina Kerst während ihrer Reise nach Israel in Tel Aviv eine Kooperationsvereinbarung mit dem Geschäftsführer der AHK Israel, Grisha Alroi-Arloser, unterzeichnet. Zukünftig können damit etwa sieben bis zehn Teilnehmer pro Jahr für das Programm zugelassen werden. Die Starthilfe von 750 Euro pro Praktikum wird durch Einrichtungen des Landes als auch private Unternehmen finanziert.

„Wir möchten die bestehenden Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen ausbauen und gleichzeitig Thüringer Studierenden die Möglichkeit eröffnen, während Ihres Studiums ein Praktikum in der Start-Up-Metropole Tel Aviv zu machen“, so Kerst bei der Unterzeichnung. „Das New-Kibbutz-Programm läuft mit anderen Bundesländern bereits sehr erfolgreich und bietet sich gerade für die vielen technologieorientierten Studiengänge und Unternehmen in Thüringen sehr gut an.“

Um das Programm starten zu können, hatte die Staatssekretärin bereits im Vorfeld der Reise potenzielle Geldgeber in der Thüringer Wirtschaft angesprochen. Sowohl die beteiligungsmanagement thüringen gmbh bm|t und die Thüringer Aufbaubank als auch die privaten Unternehmen Jenoptik und die SAMAG Saalfelder Werkzeugmaschinen GmnbH haben daraufhin ihre Unterstützung des Programms zugesagt. „Weitere interessierte Unternehmen können sich bis Ende des Jahres bei uns melden. Wir freuen uns über weitere Unterstützer“, betont Kerst. 

Für Kevin Reeder, Geschäftsführer der bm|t, bietet das Programm große Chancen für die Thüringer Wirtschaft: „Nicht umsonst ist Israel neben dem Silicon Valley als einer der innovativsten Standorte weltweit bekannt. Das Programm ermöglicht nicht nur den Austausch von Wissen, sondern bietet vielleicht sogar den Nährboden für neue innovative Gründungen in Thüringen.“

Im Rahmen des Programs können Studierende die Innovationskultur Israels direkt erleben, Ideen verwirklichen und das Leben und Arbeiten in Israel kennenlernen. Das zwei- bis sechsmonatige Praktikum soll in einer Vielzahl von Studiengängen zur Verfügung stehen – von Marketing bis hin zur Softwareentwicklung. Neben der Arbeit im Unternehmen werden Workshops und Exkursionen zu politischen und wirtschaftlichen Themen angeboten. Die Details zum Aufbau und zur Durchführung des Programms sollen nun im Nachgang der Unterzeichnung festgelegt werden.

Das New-Kibbutz-Programm läuft seit 2015 und erfreut sich hohen Zuspruchs. Bisher gibt es Kooperationen mit den fünf Ländern Bayern, Baden-Würtemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Der Name New Kibbutz bezieht sich auf Israels Wandel vom Agrarstaat zu High-Tech-Nation. Anstatt in einen Kibbutz zu gehen, besuchen Teilnehmer heute einen hochinnovativen Wirtschaftsstandort.

 

Peggy Hoy

Stv. Pressesprecherin
 

Pressebilder der Unterzeichnung

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