11.10.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

11.10.2018

Land fördert Ausbau des Ilmtal-Radwegs im Weimarer Land

234.000 Euro für Lückenschluss zwischen Wickerstedt und Eberstedt / Tiefensee: Ilmtal-Radweg einer der attraktivsten Radwege in Deutschland

Einen Zuwendungsbescheid über 234.290 Euro aus Mitteln der touristischen Infrastrukturförderung hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute an die Landrätin des Landkreises Weimarer Land, Christiane Schmidt-Rose, übergeben. Das Geld fließt in den Ausbau des Ilmtal-Radwegs im Teilstück zwischen Wickerstedt und Eberstedt. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 454.500 Euro.

„Der Ilmtal-Radweg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der attraktivsten Radwanderwege in Deutschland entwickelt“, sagte Tiefensee. „Er verbindet hier in der thüringischen Toskana eine malerische und abwechslungsreiche Natur mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten.“ Als erste Radroute in Thüringen war der Ilmtal-Radweg 2011 vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und im Jahr 2017 erneut als ADFC-Qualitätsradroute mit vier Sternen aus-gezeichnet worden.

Der Ilmtal-Radweg ist einer von 13 touristischen Radfernwegen in Thüringen, die insgesamt eine Länge von rund 1.500 Kilometern haben. Die insgesamt 125 Kilometer lange Strecke führt von Allzunah am Rennsteig bis nach Kaatschen bei Großheringen (Landkreis Weimarer Land). Dabei verbindet sie die Kammlage des Thüringer Waldes mit den Städten Ilmenau, Bad Berka und Weimar sowie die Weinanbaugebiet rund um Bad Sulza. Zugleich kreuzt der Ilmtal-Radweg den Rennsteigradweg, den Saaleradweg und den Radweg „Thüringer Städtekette“.

Das Teilstück zwischen Wickerstedt und Eberstedt ist 1.500 Meter lang und verläuft derzeit über einen alten Plattenbelag, der bei entgegenkommendem landwirtschaftlichem Verkehr zudem kaum Ausweichmöglichkeiten bietet. Mit dem nunmehrigen grundhaften Ausbau wird der Weg auf einer Breite von 3,50 Metern mit einer Asphaltschicht versehen. Hinzu kommen beidseitig Bankette mit einer Breite von jeweils 0,75 Metern, über die die Entwässerung des Radwegs erfolgt. Mit Abschluss des Vorhabens Anfang 2019 ist der Ilmtal-Radweg zu mehr als 70 Prozent asphaltiert und und steht Radwanderern damit in guter Qualität zur Verfügung.

„Die infrastrukturelle Aufwertung dieses Teilstücks ist eine wichtige Voraussetzung für die Vermarktung des gesamten Ilmtal-Radwegs“, sagte Tiefensee. Damit würden die Verkehrssicherheit und Familienfreundlichkeit erhöht. „Der Ilmtal-Radweg ist aber vor allem ein hervorragendes Referenzprojekt für das Reisemotiv ‚Naturerleben’ aus unserer Tourismusstrategie.“

 

Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

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