14.09.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

14.09.2018

Richtfest für neues Studierendenwohnheim in Jena

Tiefensee: Bezahlbarer Wohnraum für attraktiven Hochschulstandort

Richtfest für die neue Studierendenwohnanlage Clara-Zetkin-Straße in Jena: Mit einer Investition von insgesamt 9,2 Millionen Euro – davon 1,8 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Variowohnen“ des Bundes – wird hier bis zum Wintersemester 2019/2020 ein zentrumsnaher Neubau für insgesamt 148 Studierende entstehen. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem im Jahr 2012 vom fertiggestellten Neubauvorhaben Clara-Zetkin-Straße 19 mit 150 Plätzen sowie zum 2006 sanierten Wohnheim Spitzweidenweg 11 mit 135  Plätzen.

„Die Attraktivität Thüringens als Hochschulstandort hängt nicht zuletzt davon ab, dass wir den Studierenden moderne Unterkünfte zu bezahlbaren Preisen anbieten können“, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee beim heutigen Richtfest. Mit dem zusätzlichen Wohnheim – künftiger Mietpreis pro Platz: 260 Euro – werde die ohnehin gute Unterbringungsquote in Jena von derzeit 14 Prozent weiter steigen. „Das entlastet den studentischen Wohnungsmarkt am Hochschulstandort Jena deutlich.“ Die hier eingesetzte Förderung des Bundes sei willkommene Unterstützung für das seit 2015 laufende Wohnheim-Sanierungsprogramm des Landes, sagte Tiefensee weiter.

In der Clara-Zetkin-Straße entsteht nunmehr eine moderne Wohnanlage mit 148 Plätzen in 24  Einzelappartements, 45 Zweierappartements, zwei Dreierappartements und sieben Viererwohngemeinschaften. Von den 148 Plätzen sind zwölf Plätze barrierefrei. Insgesamt verfügt das Studierenden­werk in Jena dann über 30 Wohnanlagen mit 3.248 Plätzen. In Thüringen bietet das Studierendenwerk zurzeit etwa 7550 Studierenden in insgesamt 69 Wohnanlagen eine Unterkunft.

Hintergrund: Programm „Variowohnen

Über sein Programm „Variowohnen“ fördert das Bundesbauministerium den Bau von studentischem Wohnraum in insgesamt drei Thüringer Hochschulstädten – neben Jena auch in Erfurt (zwei Projekte) und Gera. Dafür stellt der Bund insgesamt 7,4 Millionen Euro bereit. Das Bundesprogramm sieht in bundesweit insgesamt 20 Modellprojekten die Schaffung von kleineren, flexiblen Wohneinheiten vor, deren Warmmiete maximal 280 Euro betragen darf und die je nach Bedarf in verschiedenen Varianten zusammengelegt und künftig auch für andere Zwecke – beispielsweise als altersgerechte Seniorenwohnungen – genutzt werden können.

 

Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

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