31.08.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

31.08.2018

Rennsteig-Ticket erhält Auszeichnung für touristische Nachhaltigkeit

Wirtschaftsstaatssekretärin Kerst nimmt „Fahrtziel-Natur-Award“ der drei großen Umweltverbände entgegen

Das Biosphärenreservat Thüringer Wald ist für sein touristisches Mobilitätskonzept in der Rennsteig-Region – das „Rennsteig-Ticket“ – mit dem „Fahrtziel-Natur“-Award ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird seit 2009 – seit 2010 alle zwei Jahre – von den drei großen Umweltverbänden BUND, NABU, Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie der Deutschen Bahn AG vergeben. Thüringens Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst, die Koordinatorin für das Fahrtziel-Natur-Gebiet Thüringer Wald, Dr. Elke Hellmuth, und Tilman Wagenknecht, Geschäftsführer des Bus & Bahn Thüringen e.V., nahmen den Preis heute im Rahmen der Messe „Tour Natur“ in Düsseldorf entgegen. Mit dem „Fahrtziel-Natur“-Award ist ein Paket aus Kommunikations- und Medienleistungen der Kooperationspartner im Wert von 25.000 Euro verbunden.

„Moderne und nachhaltige Mobilitätsangebote sind ein Schlüssel zu touristischem Erfolg“, sagte Kerst. Nachhaltigkeit könne deshalb zu einem Markenzeichen des Thüringen-Tourismus werden – das gelte insbesondere für die Naturparke und das Biosphärenreservat Thüringer Wald. Eine wachsende Zahl von Menschen erwarte im Urlaub nicht nur einen leistungsfähigen Nahverkehr, sondern auch den Schutz ökologisch sensibler Reiseziele. „Das Rennsteig-Ticket ist in dieser Hinsicht ein Vorzeigprojekt. Die touristische Entwicklung im gesamten Thüringer Wald kann davon massiv profitieren. Deshalb ist die Ausweitung des Rennsteig-Tickets auch eine zentrale Maßnahme im Projekt ‚Zukunft Thüringer Wald‘, das die Landesregierung gemeinsam mit den Akteuren der Region umsetzt.“

Sie freue sich, dass dieses innovative Angebot mit dem Award nun eine verdiente Auszeichnung und damit auch zusätzliche Aufmerksamkeit erfahre, so die Staatssekretärin: „Ich hoffe, dass sich nun auch weitere Akteure aus der Region am Rennsteig-Ticket beteiligen.“ Ziel sei es, das Angebot schrittweise auf den gesamten Thüringer Wald auszuweiten. Wichtig sei dabei die Einbindung größerer Gemeinden wie Suhl, Oberhof und Masserberg. Zuletzt hatte sich das Schwarzatal entschlossen, das Rennsteig-Ticket einzuführen; die Vorbereitungen dafür laufen.

Das Rennsteig-Ticket gilt derzeit landkreis- und rennsteigübergreifend auf 26 Linien von fünf Busunternehmen in elf staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten[1] des Biosphärenreservats mit insgesamt rund 270 Beherbergungsbetrieben sowie für das Rennsteig-Shuttle auf der Strecke Ilmenau – Bahnhof Rennsteig. Das Angebot wird von Gemeinden, Verkehrsunternehmen, Ilm-Kreis, Kreis Hildburghausen und Keis Schmalkalden-Meiningen sowie dem Bus & Bahn Thüringen e.V. getragen. Im Jahr 2015 wurde das Rennsteig-Ticket eingeführt. Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat die Einführung im Rahmen eines „Tourismusbudgets“ in Höhe von 375.000 Euro unterstützt, das die Region 2013 für das Konzept „NaturErfahrung Biosphäre“ erhalten hatte.

 

Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

 

 


[1] Altenfeld, Frankenhain, Frauenwald, Gehlberg, Großbreitenbach, Ilmenau OT Manebach, Nahetal-Waldau, Neustadt a.R., Schleusegrund, Schmiedefeld, Stützerbach.

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