30.07.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

30.07.2018

Guter Start für digitale Thüringen-Erlebniswelt

19.000 Besucher im ersten Halbjahr / Tiefensee: Angebot wird sehr gut angenommen / Weitere Akteure sollen in die Nutzung eingebunden werden

Digitale Ausstellungsräume werden bereits erfolgreich von der Wirtschaft genutzt. „Mit der virtuellen Erlebniswelt in Erfurt haben wir dieses Konzept erstmals auf ein ganzes Bundesland übertragen und gehen so auch in der Vermarktung neue Wege“, so Tiefensee. Der neue „Showroom“ verstärke das Tourismus- und Landesmarketing, das den Freistaat als attraktiven Standort mit hoher Lebens- und Freizeitqualität präsentiert.

Nach der Analyse der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) als Betreiberin der Erlebniswelt  kommen die meisten Besucher derzeit noch aus Neugier – um sich „umzuschauen“ (37,8 Prozent) –, ein weiterer großer Teil, um sich über das Reiseland zu informieren (27,3 Prozent) und ein weiteres Viertel (24,2 Prozent) aus Interesse an den eingesetzten Präsentationstechnologien. Fast elf Prozent der Besucher sind Bahnreisende auf der Durchreise. Die Angebote im Bereich der Virtuellen Realität, aber auch die persönliche Beratung werden von den Gästen als besonders gut eingeschätzt. Insgesamt erhält das Projekt eine durchschnittliche Bewertung von vier von fünf möglichen Sternen.

Um die Bekanntheit weiter zu erhöhen, bewirbt die TTG die Erlebniswelt u.a. mit Anzeigen (z.B. in ICE-Fahrplänen, „Kids & Co.“, „db mobil“, Banner), einem eigenen Flyer und auf Messen (ITB Berlin, Thüringen-Ausstellung, Thüringer IT-Messe etc.). Außerdem sollen Schulen, Hochschulen, Kultureinrichtungen, regionale Wirtschaft und Tourismusakteure stärker in die Nutzung eingebunden werden, etwa in Form von Veranstaltungen. So ist die Erlebniswelt seit Mai 2018 anerkannter außerschulischer Lernort. Bis heute haben fast 500 Schüler die Einrichtung im Rahmen ihres Unterrichts besucht.

„Die virtuelle Erlebniswelt kann zu einem Highlight mit überregionaler Strahlkraft werden“, sagte TTG-Geschäftsführerin Bärbel Grönegres. Um das zu erreichen, müsse die Präsentation regelmäßig neue Impulse aufnehmen und um neue Angebote ergänzt werden. So ist erst kürzlich eine moderne „App-Bar“ eingerichtet worden, die Apps zu bestimmten Themen bereithält. Gern genutzt wird die App „Thuringia.MyCulture“ – ein digitaler Kulturreiseführer, mit dem sich die Gäste mehrere kultur-touristische Touren erschließen können – oder auch die die multimediale Navigations- und Informations-App „Luther to go“ sowie der Radroutenplaner Thüringen.  

Für die Einrichtung der Erlebniswelt inklusive des Umbaus der alten Touristinformation hat das Wirtschaftsministerium etwa eine Million Euro zur Verfügung gestellt.

 

Stephan Krauß
Pressesprecher – Referatsleiter

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