11.06.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

11.06.2018

Tiefensee kritisiert FDP-Äußerungen zu Opel

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat die Äußerungen des FDP-Landesvorsitzenden Thomas Kemmerich zu Opel scharf kritisiert. „Unqualifizierte Aussagen dieser Art sind standortschädigend“, sagte Tiefensee. Die Landesregierung werde sich selbstverständlich auch weiterhin für den Erhalt des Standorts einsetzen. Das Werk in Eisenach als „totes Pferd“ zu bezeichnen, sei geradezu ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und ihrer Familien. „Statt sich zum Anwalt Thüringens zu machen, redet die Landes-FDP – anders als beispielsweise der hessische Landesverband – Standortschließung und Stellenstreichungen das Wort. Man kann nur hoffen, dass sie früher oder später dafür die Quittung erhält.“

Opel habe unter dem neuen Eigentümer PSA einen Strategiewechsel vollzogen und arbeite mit Hochdruck an der Rationalisierung seiner Produktion und der Restrukturierung seiner Standorte. Das Land begleitet diesen Prozess kritisch-konstruktiv. „Wie Herr Kemmerich zu der Auffassung kommt, dass das Unternehmen in dieser Form keine Zukunft mehr habe, bleibt sein Geheimnis“, sagte der Wirtschaftsminister. Immerhin habe diese Form der Schwarzmalerei in der Thüringer FDP bereits eine gewisse Tradition: „Bereits seit 2010 arbeitet die Partei heftig daran, zum Totengräber des Opel-Standorts Eisenach zu werden.“

 

Er sehe die Übernahme von Opel durch PSA nach wie vor als Chance für den deutschen Autobauer, sagte Tiefensee. Auf die jüngste Einigung hatte er vorsichtig positiv reagiert. „Zunächst einmal bin ich froh, dass die Irritationen und die Verunsicherung der vergangenen Wochen überwunden sind.“ Insbesondere die Arbeitsplatzgarantie bis 2023 sei ein Erfolg der Arbeitnehmerseite und eine gute Nachricht für die Opel-Beschäftigten. Er hoffe, dass nun auch ein Schlussstrich unter die für das Image der Marke Opel wenig förderlichen Debatten der letzten Monate gezogen werden könne, so der Minister: „Opel sollte sich jetzt wieder mit aller Kraft auf das konzentrieren, was es am besten kann – die Entwicklung und Vermarktung von Fahrzeugen.“

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