31.05.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

31.05.2018

Thüringen baut Hochschulkooperationen nach China aus

Tiefensee: Hochschulen als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen

Thüringen vertieft den Hochschulaustausch mit China. Dazu wurden während der Reise einer Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in das Reich der Mitte drei Kooperationsvereinbarungen zwischen Hochschulen beider Seiten unterzeichnet. Alle Vereinbarungen sehen insbesondere einen regelmäßigen Studenten- und Dozentenaustausch vor.

So wird die Friedrich-Schiller-Universität Jena ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Tongji-Universität Shanghai im Bereich der Germanistik zu einem Doppelabschlussprogramm (Dual Degree Program) ausbauen. Masterstudierende des Deutschdepartments der Tongji-Universität und der Studiengänge Deutsch als Fremd- und Zweitsprache bzw. Interkulturelle Studien der FSU Jena können damit nach entsprechenden Aufenthalten an der jeweiligen Partneruniversität einen Abschluss beider Hochschulen erwerben.

 

Zwei weitere Vereinbarungen unterzeichnete die Hochschule Nordhausen mit der Shanghai University of Engineering Science sowie der Foshan University. Auch hier geht es um den Studierendenaustausch, die gemeinsame Ausrichtung von Konferenzen und Symposien sowie den Aufbau von Programmen mit den chinesischen Partnerhochschulen zu doppelten Abschlüssen.

"Deutsche Hochschulen sind in China gefragte Kooperationspartner für Forschung und Lehre", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Unterzeichnungen. Sowohl im geistes- wie auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet hätten deutsche Hochschulen einen guten Ruf. So unterhalten die zehn Thüringer Hochschulen bereits heute rund 80 Kooperationsbeziehungen zu chinesischen Partnern, davon die FSU 23 und die Hochschule Nordhausen sechs. Mit derzeit knapp 1150 Studierenden aus China hält das Land auch den größten Anteil ausländischer Studierender an Thüringer Hochschulen.

 

Gerade die Fachhochschulen mit ihrer engen Anbindung an die Wirtschaft seien aber ein Modell, das in China auf großes Interesse stoße, sagte Tiefensee. "Damit bestehen für die Fachhochschulen gute Chancen, sich als Forschungs- und Ausbildungspartner zu etablieren und damit auch als Türöffner für künftige Wirtschaftskooperationen zu fungieren."

 

Berichte über die Reise unter: https://www.facebook.com/tmwwdg

 

Peggy Hoy
Stellvertretende Pressesprecherin

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