28.05.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

28.05.2018

Tiefensee eröffnet deutsch-chinesisches Sensorik-Institut in Nanjing

Ziel: Entwicklung neuartiger MEMS-Sensoren / Erfurter CiS-Institut für Mikrosensorik beteiligt

Das Erfurter CiS Institut für Mikrosensorik will die Entwicklung innovativer Sensoren künftig auch von China aus vorantreiben. Dazu beteiligt sich die wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung am "Deutsch-chinesischen MEMS Smart Sensor  Institute" in Nanjing, das heute von Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee gemeinsam mit dem Leiter des CiS, Prof. Dr. Thomas Ortlepp, dem künftigen Leiter des Instituts, Henrik Mu, sowie Vertretern der Stadt Nanjing und der Provinz Jiangning eröffnet wurde. Die Gründung des Instituts war von mehreren deutschen und chinesischen Forschungseinrichtungen, darunter das CiS und die Southeastern University in Nanjing, initiiert worden.

Minister Tiefensee nannte das Institut ein "Vorzeigeprojekt" der thüringisch-chinesischen Beziehungen, die dortige Forschung unentbehrlich für die digitale Zukunft. "Sensoren schaffen die notwendige Verbindung zwischen der analogen und der digitalen Welt", so Tiefensee anlässlich der Eröffnung. Ohne Sensoren seien Robotik oder Industrie 4.0 kaum vorstellbar. "Die Sensorik ist ein echtes Zukunftsthema, das in Anwendungen vom Mobiltelefon bis zur Smart City eine zentrale Rolle spielt." Thüringen habe - u.a. am Erfurter CiS - in den letzten beiden Jahrzehnten erhebliche wirtschaftliche und Forschungskompetenzen in diesem Bereich aufgebaut. "Dieses Know-how werden wir zum beiderseitigen Nutzen gern in das gemeinsame Projekt einbringen."

Ziel des Instituts in Nanjing sei die Entwicklung neuartiger Sensoren auf Basis von sog. "MEMS" - also Mikro-Elektromechanischen Systemen, wie sie heute vielfach z.B. in der Mikroelektronik, industriellen Anwendungen oder in der Automobilindustrie eingesetzt werden, sagte Professor Ortlepp. Das Erfurter CiS-Institut verfüge über eine mehr als 20-jährige Expertise darin, solche MEMS-Sensoren zu entwickeln und in die Serienproduktion zu überführen. Mit der Beteiligung am MEMS-Institut in Nanjing wolle man den chinesischen Markt und neue Anwendungen - etwa im Bereich Künstlicher Intelligenz oder Smart Cities - erschließen.

Zugleich werde das CiS die notwendigen Fertigungstechnologien entwickeln, sagte Ortlepp. Die anschließende Serienproduktion der MEMS-Komponenten könne künftig auch bei der X-FAB MEMS Foundry GmbH in Erfurt erfolgen.

Insgesamt unterhalten allein die außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Thüringen derzeit 48 Kooperationen mit Partnerinstituten in China.

 

Peggy Hoy
Stellvertretende Pressesprecherin

 

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