02.05.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

02.05.2018

Thüringen präsentiert sich ab heute auf Digitalkonferenz re:publica

Wirtschaftsstaatssekretärin Kerst: Überregional für „ambitionierten Digitalstandort“ Thüringen werben / Neben dem Breitbandausbau künftig digitale Nutzungsmöglichkeiten stärker vorantreiben

Thüringen präsentiert sich seit heute mit einem eigenen Stand auf der re:publica in Berlin. Der Freistaat ist damit eines der ersten Bundesländer, die auf der größten europäischen Internet- und Digitalkonferenz Flagge zeigen. „Die re:publica ist der europaweit wichtigste Treffpunkt für alle, die in der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft Rang und Namen haben“, sagte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst, die die Konferenz heute besucht und im Vorfeld zu einem Empfang für Akteure und Multiplikatoren der digitalen Szene in die Thüringer Landesvertretung in Berlin eingeladen hat. „Mit unserer Präsenz wollen wir überregional auf Thüringen und unsere digitale Zukunftsstrategie aufmerksam machen und selbstverständlich auch um Unterstützung und Investitionen werben.“

 

Der Stand sei zunächst ein „Testballon“, mit dem man in diesem Jahr ausloten wolle, inwieweit eine dauerhafte Teilnahme sinnvoll sei, sagte Kerst weiter. Dazu habe man auf ein von der re:publica angebotenes Baukastensystem für Aussteller zurückgegriffen. Der Stand hat eine Größe von knapp zehn Quadratmetern, hier stehen Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums allen Interessierten Rede und Antwort. Die Kosten belaufen sich auf knapp 15.000 Euro. Grundsätzlich könne sie sich vorstellen, dass Thüringen auch in Zukunft auf der re:publica für sich werbe, sagte Kerst: „Ein ambitionierter Digitalstandort wie Thüringen muss dort präsent sein, wo die digitale Zukunft diskutiert und vorgedacht wird.“

 

Mit Blick auf Thüringen warb die Staatssekretärin dafür, beim Thema Digitalisierung nicht ausschließlich auf den Breitbandausbau zu schauen. „Keine Frage: Der Breitbandausbau muss und wird mit Hochdruck weitergehen“, sagte Kerst. Immerhin würden im Freistaat mit Unterstützung von Bund und Land in den nächsten Jahren fast 450 Millionen Euro in schnelles Internet investiert – davon, wo immer möglich, in Glasfaserleitungen. Insgesamt sei Thüringen in diesem Bereich aber schon gut vorangekommen – fast 80 Prozent der Haushalte verfügten inzwischen über eine Übertragungsrate von mehr als 50 MBit pro Sekunde. „Künftig muss es aber vielmehr auch darum gehen, wie wir diese wachsende Breitbandinfrastruktur besser nutzen können“, sagte die Staatssekretärin. Das gelte mit Blick auf die Wirtschaft ebenso wie auf die Erschließung des ländlichen Raums oder Themen wie Bildung, Forschung und Gesundheit. Hierfür habe das Land mit der „Strategie für die digitale Gesellschaft“ inzwischen einen Fahrplan vorgelegt: „Die Aufgabe der kommenden Jahre wird es sein, diesen Fahrplan umzusetzen und zügig neue digitale Geschäftsmodelle, Anwendungen und Nutzungsformen zu entwickeln und zu verankern.“

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