06.03.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

06.03.2018

Land startet Aufruf zur Betriebsratswahl 2018 – Tiefensee: Starke Betriebsräte sichern gute Arbeit

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Thüringen heute gemeinsam mit der Thüringer Arbeitsministerin Heike Werner aufgerufen, sich aktiv an den Betriebsratswahlen zu beteiligen und selbst Betriebsräte zu gründen. Den Gemeinsamen Aufruf von Wirtschafts- und Arbeitsministerium finden Sie im Anhang.

„Thüringen braucht einen Ausbau der Mitbestimmung in den Unternehmen“, erklärte Tiefensee dazu. „Das ist ein wichtiger Beitrag zu Guter Arbeit und guten Löhnen.“ Der Wirtschaftsminister verwies auf den nach wie vor vorhandenen Rückstand Thüringens beim Lohn- und Gehaltsniveau: Während das durchschnittliche jährliche Arbeitsentgelt in Thüringen zuletzt bei 33.700 Euro lag, wurden im bundesdeutschen Durchschnitt 40.602 Euro gezahlt.

 

Betriebliche Mitbestimmung sei aber zugleich auch ein Erfolgsfaktor für die Unternehmen selbst, so Tiefensee weiter. Empirische Studien belegten, dass Unternehmen mit Betriebsräten im Durchschnitt produktiver, innovativer und krisenfester seien und über zufriedenere Beschäftigte verfügten. „Betriebsräte sind Ko-Manager ihrer Betriebe und maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg“, so Tiefensee. „Betriebsräte sollten deshalb auch aus Unternehmenssicht eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.“

 

Die Realität sei jedoch eine andere: So werde bundesweit rund jede sechste Betriebsrats-Gründung durch den Arbeitgeber behindert. „In den Betrieben darf es keine demokratiefreien Zonen geben“, forderte der Wirtschaftsminister. Betriebs- und Personalräte seien unverzichtbar für die Sicherstellung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, für sozial verträgliche Arbeitszeiten, für Aus- und Weiterbildung, für die Gleichstellung von Frauen und Männern, für Beschäftigungssicherung, für gerechte Entlohnung sowie für die Umsetzung von Tarifverträgen. „Mitbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe dürfen in einer sozialen Marktwirtschaft nicht vor den Werkstoren enden.“ Mit dem Gemeinsamen Aufruf wolle die Landesregierung ihre Unterstützung dieses Ziels unmissverständlich zum Ausdruck bringen.

 

Hier finden Sie den Aufruf zur Betriebs- und Personalratswahl. (232.3 kB)
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

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