21.02.2018
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

21.02.2018

Tiefensee: Land unterstützt Neuausrichtung von Opel Eisenach

Runder Tisch zur weiteren Verbesserung der Standortbedingungen geplant

Angesichts von Medienberichten zur Zukunft des Autobauers Opel hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute die Unter­stützung des Landes für den Opel-Standort Eisenach unterstrichen. „Was in unserer Macht steht, werden wir tun, um die Wettbewerbs­fähigkeit von Opel Eisenach zu erhöhen und gute Rahmenbedingungen für die Produktion sicherzustellen“, sagte Tiefensee. Diese Zusage hatte der Minister auch in einem Gespräch mit Unternehmensvertretern am gestrigen Dienstag erneuert. Zur weiteren Abstimmung hat das Wirtschaftsministerium einen Runden Tisch eingerichtet, an dem Vertreter des Unternehmens, der Stadt Eisenach, der LEG Thüringen und des Landes Anfang März zusammenkommen werden.

 

Allerdings  erwarte er vom neuen Opel-Mutterkonzern PSA auch, dass einmal gegebene Zusagen eingehalten werden. Laut des im November 2017 vorgestellten „Zukunftsplans“ sollen alle Opel-Werke erhalten, modernisiert und betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Diese Zusagen seien auch Voraussetzung für die Unterstützung der Übernahmepläne durch Betriebsräte, IG Metall, aber auch die Standortländer gewesen.

 

„Jetzt geht es darum, Vertrauen zu schaffen und die Grundlage für eine faire Aufgabenteilung zu legen, die den einzelnen Standorten langfristige Entwicklungsperspektiven einräumt“, sagte der Wirtschaftsminister. „Deshalb muss nun schnell Klarheit geschaffen und den Beschäftigten auch ein großes Stück der Unsicherheit genommen werden, die sie seit der Übernahme nun schon seit einigen Monaten begleitet.“ In Eisenach soll laut Zukunftsplan künftig ein SUV auf einer PSA-Plattform gebaut werden. „Ich setze darauf, dass diese Aussagen zur Auslastung des Eisenacher Werks Bestand haben.“

 

Das Land und alle übrigen Akteure hätten bereits signalisiert, dass sie bereitstünden, um die Einführung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. „Ob Infrastruktur, Qualifizierung oder Technologie – unser Angebot steht, die Neuausrichtung von Opel mit zu begleiten und zum Erfolg zu führen“, sagte der Minister. Dazu müssten die Beschäftigten, Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften eng in die Umsetzung des Zukunftsplans und die weitere Ausrichtung des Konzerns einbezogen werden.

 

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