06.12.2017
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

06.12.2017

Über fünf Millionen Euro für Breitbandausbau in Erfurt

Tiefensee übergibt Förderbescheid an OB Andreas Bausewein / 106 Bildungseinrichtungen sollen mit Glasfaseranschlüssen ausgebaut werden

Einen Förderbescheid mit über fünf Millionen Euro für den Breitbandausbau der Stadt Erfurt übergibt Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute an den Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Mit dem Geld werden Bundesmittel in Höhe von ebenfalls 5,06 Millionen Euro kofinanziert, die die Stadt Erfurt aus dem Bundesprogramm Breitband eingeworben hatte. Damit erhält die Stadt eine 100-Prozent-Finanzierung seitens des Landes. Im Zuge des Breitbandausbaus sollen 106 Schulen und weitere Bildungseinrichtungen in Erfurt mit schnellem Internet versorgt werden.

 

„Rund 96 Prozent aller Haushalte in Erfurt verfügen aktuell über schnelles Internet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde“, erklärte Tiefensee. Rund 90 Prozent aller Haushalte sind sogar mit 100 Megabit pro Sekunde versorgt. Damit liege Erfurt thüringenweit über dem Durchschnitt. „Dennoch hat die Stadt Erfurt verstanden, dass der Breitbandausbau eine wichtige Zukunftsaufgabe ist“, so Tiefensee. Denn durch die Ausbaumaßnahme mit circa 444 Kilometern neu verlegten Glasfaserstrecken sollen rund 1.285 neue Hochleistungsanschlüsse geschaffen werden.

 

Mit dem übergebenen Bewilligungsbescheid geht der Breitbandausbau der Stadt Erfurt in die nächste Phase. In den folgenden Monaten wird sie das komplexe Ausschreibungsverfahren für die Infrastrukturmaßnahmen durchlaufen. Dafür stellt das Wirtschaftsministerium zusätzlich 60.000 Euro Beratungsförderung zur Verfügung.

 

Insbesondere engagiert sich die Stadt Erfurt für das Thüringer Programm „Schulen ans Netz“, bei dem 106 Schulen und weitere Bildungseinrichtungen mit direkten Glasfaseranschlüssen versorgt werden. Im Juli 2017 hatte das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur seine Regularien beim Breitbandausbau dahingehend geändert, dass eine Schule nunmehr erst als gut versorgt gilt, wenn jeder Klasse einer Schule und auch der Schulverwaltung dauerhaft eine Datenübertragungsrate von 30 Megabit pro Sekunde zur Verfügung steht (zuvor: pauschal 30 Mbit/Schule). „Erfurt bemüht sich hier frühzeitig um die Anpassung ihrer Förderbescheide, so dass damit an Erfurter Schulen hervorragende Voraussetzungen für die digitale Bildung geschaffen werden können“, lobt Tiefensee. „Damit wird die Stadt zum Vorreiter in Thüringen.“ Das Wirtschaftsministerium unterstützt dieses Projekt mit der Initiative „Schulen ans Netz“ im Rahmen seiner Digitalstrategie und ergänzender Finanzierung. Voraussetzung für die Umsetzung der Breitbanderschließung der Erfurter Schulen ist noch die Zustimmung des Bundes.

Insgesamt erhalten Thüringer Landkreise und Regionen aus dem seit Herbst 2015 laufenden Bundesprogramm Breitband – über alle vier Förderaufrufe – 165 Millionen Euro Förderung. Mit den Fördermitteln sollen Investitionen von mehr als 400 Millionen Euro in das Breitbandnetz in Thüringen angeschoben werden. Der Freistaat Thüringen stellt dafür eine Kofinanzierung von mehr als 100 Millionen Euro bereit. Mit dem Ausbau werden rund 215.000 Breitbandanschlüsse in Thüringer Haushalten und Unternehmen neu verlegt oder für höhere Übertragungsraten ertüchtigt. Die Ausbauplanungen in Thüringen zielen auf einen flächendeckenden Ausbau mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde schnellem Internet.

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Logo Schöffenwahlen 2018 Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Beliebte Seiten

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen