29.09.2017
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

29.09.2017

Friedrich-Schiller-Universität Jena nimmt erste Hürde beim Exzellenzwettbewerb

Tiefensee: „FSU konnte mit zwei hervorragenden Projektskizzen punkten, aber es bleibt weiterhin ein harter Wettbewerb auf höchstem wissenschaftlichen Niveau“

Beim bundesweiten Exzellenzwettbewerb haben die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und das Universitätsklinikum Jena (UKJ) mit zwei erfolgreichen Projektskizzen für ein Exzellenzcluster die erste Hürde genommen. Damit werden die FSU und das UKJ bis Ende Februar 2018 zwei volle Förderanträge stellen. Bei Erfolg werden die Forschungsvorhaben jeweils mit etwa 50 Millionen Euro über sieben Jahre durch Bund und Land unterstützt. Bundesweit wurden 195 Antragsskizzen eingereicht, von denen nunmehr 88 zur Vollantragstellung aufgefordert wurden.

 

Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee bezeichnete den Einzug in die Endrunde des Exzellenzwettbewerbs als großen Erfolg und drückt weiterhin die Daumen: „Thüringen ist mit hervorragenden Projekten an den Start gegangen. Ich freue mich, dass die FSU mit zwei Projektskizzen überzeugen konnte.“ Die Universität Jena hatte sich mit insgesamt drei Antragsskizzen beworben. Für die beiden Projekte „Gleichgewicht im Mikrokosmos“ (FSU) und „Aufklärung des Rezeptoms: Von der Biophysik zu klinischen Anwendungen“ (gemeinsam mit der Universität Würzburg) wird die FSU nun die Vollanträge auf die Bund-Länder-Förderung stellen.

 

Im Wettbewerb um die so genannten „Exzellenzcluster“ ist die Förderung von etwa 45 bis 50 Projekten bundesweit geplant. Die Konkurrenz sei daher bei 88 verbliebenen Anträgen in der Endrunde weiterhin groß, so der Minister weiter.  „Deshalb müssen jetzt noch einmal alle Anstrengungen unternommen werden, um einen erfolgreichen Vollantrag zu stellen. Das Land wird die FSU in diesem Prozess wie schon in der ersten Runde eng begleiten und finanziell unterstützen. Bereits für die Erarbeitung der Antragsskizzen hatte das Land den Thüringer Antragstellern rund 1,3 Millionen Euro bereitgestellt. Zu bedenken ist zudem, dass Hochschulen – darunter auch Exzellenzuniversitäten, die zukünftig mindestens zwei Cluster vorweisen müssen – Folgeanträge für bereits laufende Forschungscluster stellen. „Damit ist und bleibt es ein harter Wettbewerb auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Bereits die Etablierung eines Exzellenzclusters wäre ein Riesenerfolg und würde Thüringen in der ersten Liga der Forschungsstandorte positionieren“, betont Tiefensee.

 

Im September 2018 stehen dann die erfolgreichen Projekte fest, die ab 2019 eine Förderung in Höhe von zusammen bis zu 154 Millionen Euro jährlich über maximal 14 Jahre erhalten. 75 Prozent dieser Förderung werden durch den Bund und 25 Prozent durch das Land übernommen. Insgesamt gingen Thüringens Universitäten im April mit fünf Antragsskizzen auf Exzellenzcluster an den Start. Neben der FSU hatten die Bauhaus-Universität in Weimar und die Technische Universität Ilmenau jeweils ein weiteres Exzellenzcluster eingereicht.

 

 

Über das Exzellenz-Programm

Mit dem Programm „Exzellenzstrategie“ stellen Bund und Länder ab 2019 533 Millionen Euro pro Jahr in den zwei Förderlinien „Exzellenzcluster“ und „Exzellenzuniversitäten“ zur Verfügung. Durch eine breite Aufstellung des Exzellenzcluster-Wettbewerbs ist es unter anderem durch den Thüringer Einfluss gelungen, die Chancen für ostdeutsche Universitäten zu waren.

 

Neben der Exzellenzstrategie wurden im letzten Jahr zudem das Programm „Innovative Hochschule“ zur Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers sowie ein Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gestartet. Diese ergänzen das Exzellenzprogramm für universitäre Spitzenforschung. Im Bundeswettbewerb für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erhielt im September die Universität Jena den Zuschuss von bis zu 11,3 Millionen Euro. Damit können zwölf Tenure-Track-Professuren eingerichtet werden. Auch im Programm „Innovative Hochschule“ war die Universität Jena erfolgreich: Für das Projekt „NUCLEUS-Jena – Ein Paradies für Innovationen“ im Verbund mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAHJ) konnten sich die beiden Hochschulen über eine Exzellenzförderung in Höhe von knapp 9 Millionen Euro freuen.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Meldung der Deutschen Forschungsgemeinschaft: http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_41/index.html

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