07.04.2015
Thüringer Finanzministerium

Medieninformation

Thüringer Finanzämter schließen 2014 mit einem sehr guten Arbeitsergebnis ab

Die zwölf Thüringer Finanzämter nahmen im Jahr 2014 insgesamt 5.944.450.348,85 Euro an Steuern ein. Das Thüringer Steueraufkommen wuchs damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,16 Prozent. Das sind 181.941.249,98 Euro mehr als im Jahr 2013. Die eingenommenen Steuern fließen jedoch nicht alleine in den Landeshaushalt, stehen anteilig je nach Steuerart auch dem Bund und den Gemeinden zu.

„Die Steigerung des Steueraufkommens ist auf die gute wirtschaftliche Entwicklung des Vorjahres zurückzuführen. Die guten Arbeitsmarktzahlen finden sich auch in den gestiegenen Einnahmen der Lohn- und Einkommensteuer wieder“, so Ministerin Taubert und weiter: „Insgesamt sind die gestiegenen Steuereinnahmen ein Beleg für die finanziell robuste Situation des Freistaats.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Veranlagungsstellen der Finanzämter führten 2014 insgesamt 660.826 Veranlagungen durch. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um 398.822 Arbeitnehmerveranlagungen, 235.429 Veranlagungen für Gewerbetreibende, Selbständige und Landwirte und 26.575 Veranlagungen für Körperschaften.

Dabei konnte die sogenannte Durchlaufzeit, die Zeit vom Eingang der Steuererklärung bis zum Steuerbescheid, in allen Veranlagungsbereichen deutlich gesenkt werden. Insbesondere im Bereich der Arbeitnehmerveranlagung ist die durchschnittliche Laufzeit einer Steuererklärung in Thüringen um 14,4 Tage verringert und lag im Jahresdurchschnitt bei 46,3 Tagen.

„Dies ist Ausdruck der guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aber auch der nun zunehmend routinierte Umgang mit den elektronischen Steuerprogrammen verkürzt die Bearbeitungszeit“, so Ministerin Taubert. Immer mehr Daten, wie Lohnsteuerabzugsmerkmale (z.B. Steuerklasse, Familienstand), Informationen von Kranken- und Pflegekassen werden heute elektronisch an das Finanzamt übermittelt. Arbeitgeber müssen heute die Lohnsteuermerkmale ebenfalls elektronisch erfassen und an die Finanzverwaltung weiterleiten.

Seit Jahren ist in Thüringen die Quote der elektronisch abgegebenen Steuererklärungen steigend. Im vorigen Jahr erreichten 344.257 Einkommensteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2013 das Finanzamt auf elektronischem Weg. Zum 31.12.2014 betrug die Quote rund 65,27 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Finanzämter einen Sprung von sieben Prozentpunkten verzeichnet. Damit liegt Thüringen auf dem ersten Platz im Länderranking. Die Akzeptanz der elektronischen Steuererklärung ist in Thüringen so hoch wie in keinem anderen Bundesland.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Finanzämter liegt in den verschiedenen Prüfungsdiensten. Insgesamt wurden 9.476 Außenprüfungen im Jahr 2014 in den Bereichen Betriebsprüfung, die Lohnsteueraußenprüfung, die Umsatzsteuersonderprüfung und die Steuerfahndung durchgeführt.

Die Betriebsprüfung gilt dabei als Kernelement einer modernen Steuerverwaltung. Taubert dazu: „Sie ist ein Instrument der Prävention und sorgt mit der Prüfung und Durchsetzung des Rechts für mehr Steuergerechtigkeit im Land.“ Durch die Prüfungen wurde 2014 ein Mehrergebnis an Steuern von rund 101,2 Millionen Euro erreicht.

Bilanz der Thüringer Finanzämter 2014 (792.6 kB)
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