07.11.2018
Thüringer Finanzministerium

Medieninformation

Große Resonanz bei Thüringer Verwaltungen.

Erster Thüringer E-Government Kongress in Erfurt.

Rund 400 Besucherinnen und Besucher aus allen Thüringer Verwaltungen haben sich heute, am Mittwoch, dem 7. November 2018 zum 1. Thüringer E-Government-Kongress in der Arena Erfurt über aktuelle Themen der Verwaltungsdigitalisierung ausgetauscht.

Finanzstaatssekretär und Beauftragter für E-Government und IT im Freistaat Dr. Hartmut Schubert sagte: „Das Interesse der kommunalen Verwaltungen, für Bürgerinnen und Bürger ein zeitgemäßes E-Government-Angebot aufzubauen, ist enorm.“ Die Besucherinnen und Besucher des Kongresses bezeichnete der Thüringer CIO als „die Gesichter der Digitalisierung in Thüringen“. Er ermutigte die Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmer: „Sie sind die Protagonisten der Digitalisierung der Verwaltung in Thüringen. Machen Sie mit! Jeder Umsetzungsschritt in unseren Verwaltungen zählt.“

Nach Dr. Schubert haben die Beiträge des Kongresses verdeutlicht: „Das Thema E-Government braucht eine Lobby, in der Verwaltung selbst aber auch in der Öffentlichkeit. Wir müssen für E-Government beim Bürger wie beim Verwaltungsmitarbeiter werben. Denn die Zukunft Thüringens hängt auch davon ab, wie wir es schaffen, die Chancen der Digitalisierung der Verwaltung zu nutzen. Dabei ist der digitale Werkzeugkasten gut gefüllt. Nun müssen wir Wege finden, gemeinsam die digitale Verwaltung aufzubauen.“ Er betonte hierbei: „Die verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit insbesondere der kommunalen Ebene bei der IT-Sicherheit oder auch der IT-Infrastruktur bis hin zur Bereitstellung von Online-Angeboten ist der Knackpunkt bei der Realisierung einer digitalen Verwaltung. E-Government ist ein Mannschaftsspiel.“

Entsprechend stieß das besondere Interesse der Besucher des Kongresses auf die Frage, wie interne Verwaltungsabläufe digitalisiert werden können. Dr. Schubert dazu: „Eine elektronische Rechnung an die öffentliche Verwaltung per E-Mail zu schicken, ist für den Unternehmer sicher eine Erleichterung. Aber wenn diese im Amt ausgedruckt werden muss, ist der Effizienzgewinn für die Verwaltung selbst noch überschaubar.“ Erste Projekte auf dem Kongress haben jedoch gezeigt, wie Verwaltungsabläufe künftig durchgängig elektronisch bearbeitet werden können.

„Thüringen ist ein Musterland in Sachen IT-Sicherheit“, lobte der Vize-Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Dr. Gerhard Schabhüser die Anstrengungen des Freistaats. Die Sicherheitszertifizierung des gesamten Landesdatennetzes sei in dieser Form einmalig in Deutschland. Gleichzeitig lud er die kommunalen Vertreter ein, sich am Thüringer Sicherheitsverbund zu beteiligen. Am Mittag unterzeichnete Finanzstaatssekretär Dr. Schubert mit dem Vizepräsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Dr. Gerhard Schabhüser, eine Kooperationsvereinbarung. Thüringen soll von einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Bundesamt profitieren. Dr. Schubert dazu: „Wir brauchen eine gesamtstaatliche Cyber-Sicherheitsarchitektur. Mir ist es wichtig, dass diese künftig bis in die kommunale Ebene hineinreicht.“

Informationen zum Kongress und zu den Vorträgen werden in den nächsten Tagen auf der Webseite des Kongresses zu finden sein.

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