20.12.2017
Thüringer Finanzministerium

Medieninformation

Taubert kritisiert US-Steuerreform – „Protektionistisches Verhalten“ – Reaktion gefordert

Mit Bedauern hat die Thüringer Finanzministerin Heike Taubert auf die Nachricht über die Beschlussfassung der US-amerikanischen Steuerreform reagiert.

„Wenn Kosten für Zulieferer von außerhalb der USA nicht mehr geltend gemacht werden dürfen, ist das für mich schlichtweg protektionistisches Verhalten. Das darf im Zeitalter der Globalisierung nicht sein, und vor allem nicht nur in eine Richtung.“ Taubert forderte ausdrücklich die EU zu Reaktionen auf: „Trump und seine Noch-Mehrheit will vor allem europäische Zulieferer aus dem amerikanischen Markt drängen. Zusammen mit unseren europäischen Partnern müssen wir dagegen klar Stellung beziehen und bald reagieren. Es kann nicht sein, dass Trumps Wahlversprechen zur Entlastung der US-Konzerne jetzt auf Kosten der Arbeitsplätze in unserer heimischen Zulieferindustrie erfüllt werden.“

Die USA sind für Thüringer Unternehmen der wichtigste außereuropäische Exportmarkt. Nach Informationen der IHK Erfurt seien 2016 Waren im Wert von rund einer Milliarde Euro dorthin verkauft worden – darunter vor allem Fahrgestelle, Karosserien, Kfz-Motoren sowie mess-, steuerungs- und regelungstechnische Erzeugnisse. Das entspreche einem Anteil von etwa acht Prozent an den gesamten Thüringer Ausfuhren.

„Arbeitsplätze in der Thüringer Zulieferindustrie werden durch Trumps verantwortungslose Politik gefährdet. Das darf Europa nicht unwidersprochen hinnehmen, sondern muss aktiv werden“, schloss Heike Taubert.

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