07.08.2013
Thüringer Justizministerium

Medieninformation

Justizminister Holger Poppenhäger: Selbstheilungskräfte des Sports reichen zur Dopingbekämpfung nicht aus

Thüringens Justizminister Holger Poppenhäger bekräftigt seine Forderung nach einem Anti-Doping-Gesetz in Deutschland. Im Gegensatz zu den Regelungen in Spanien, Schweden, Italien und Dänemark gehen deutsche Sportler, die Doping-Mittel einnehmen, in der Regel straffrei aus. Lediglich der Besitz von größeren Mengen an Doping-Mitteln und deren Abgabe ist strafbar. „Der wissentlich dopende Sportler ist kein Opfer, sondern Täter und muss somit strafrechtlich verfolgt werden können“, sagte der Thüringer Justizminister. Nur ein Anti-Doping-Gesetz könne diese vorhandene Lücke schließen.

Poppenhäger wies zugleich die Auffassung von Rolf Beilschmidt, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Thüringen, zurück, wonach die Sanktionsmöglichkeiten der Sportgerichtsbarkeit zur Bekämpfung des Dopings ausreichten. „Bisher haben die Selbstheilungskräfte im Sport bei der Doping-Bekämpfung gar nicht oder nur mit großer Verspätung gewirkt“, sagte Poppenhäger. Deshalb werde er sich weiter für eine strafrechtliche Bekämpfung einsetzen. Poppenhäger kündigte zugleich ein Fachsymposium zum Anti-Doping-Gesetz im Oktober an.

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