08.03.2019
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 15/2019

Förderung von Flüchtlingen ist richtiger Ansatz

„Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt der Thüringer Migrationsminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zur heutigen Meldung, dass sich die Zahl der Flüchtlinge mit sozialversicherungspflichtigen Jobs in Thüringen binnen Jahresfrist um 2.400 auf 4.700 erhöht hat.

„Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bestätigt unseren Ansatz. Es ist besser, die Menschen zu fördern, als sie mit restriktiven Maßnahmen zu gängeln“, sagt Lauinger. Der Freistaat Thüringen fördert die berufliche Weiterbildung und Integration von Flüchtlingen mit dem Landesprogramm „Arbeit für Thüringen“. „Das ist auch ein Beitrag zum Ausbau der wirtschaftlichen Stärke unseres Landes. Denn angesichts der hohen Zahl an freien Stellen auf dem Arbeitsmarkt ist es wichtig, diesen Menschen den Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.“

Zudem hebt Lauinger die Bedeutung der Erwerbstätigkeit für die Integration der Flüchtlinge hervor. „Nach dem Spracherwerb ist dies der nächste entscheidende Schritt, der auch den Weg zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe eröffnet“, so der Minister. „Mit ihrer Arbeit leisten diese Menschen ihren Beitrag zur Produktivität im Freistaat, mit ihren Steuern ermöglichen sie öffentliche Investitionen, mit ihrem Konsum stärken sie den regionalen Handel. Somit ist der von uns eingeschlagene Weg zum Vorteil für alle Beteiligten.“

Lauinger verweist allerdings auch darauf, dass ein Großteil der sozialversicherungspflichtig arbeitenden Geflüchteten Tätigkeiten übernehmen, die keine Berufsausbildung erfordern. „Oft entscheiden sich diese Menschen bei den Optionen ‚Geld verdienen‘ oder ‚Weiterbildung‘ für die erstere“, sagt der Minister. Eine flexiblere Handhabe in der berufsbegleitenden Weiterbildung kann aus seiner Sicht dazu beitragen, mehr Geflüchtete auf Fachkräfteniveau einzusetzen. „Hier sind wir als Landesregierung gefordert. Doch auch der Bund muss seine Aufgaben erledigen: Nach der Ausbildungsduldung muss auch eine Regelung für diejenigen, die sich in berufsvorbereitenden Maßnahmen befinden, kommen.“

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