07.12.2018
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 76/2018

Ergebnisse aus Analyse der Kommission werden umgesetzt

Die unabhängige Kommission für die Aufarbeitung der Umstände der Gefangenenentweichung aus der JVA Suhl-Goldlauter im November 2017 hat ihre Arbeit abgeschlossen.

Thüringens Justizminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) sagt dazu: „Die Analyse hat die sich damals aufgrund der Indizien sehr schnell erhärtende Mutmaßung bestätigt, dass die Entweichung vor allem durch individuelle Fehler ermöglicht wurde. Nichtsdestotrotz haben wir von der Kommission auch weitere Hausaufgaben bekommen.“ Die Kommission unter dem Vorsitz von Wolfgang Suhrbier, ehemaliger Referatsleiter Sicherheit im Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern, hatte die JVA Suhl-Goldlauter mehrfach besucht und sowohl die Entscheidungen und Prozesse im Zusammenhang mit dem Fall des geflohenen Gefangenen betrachtet als auch die Organisation der Anstalt insgesamt evaluiert. Die Ergebnisse wurden von der Fachabteilung des Ministeriums ausgewertet und werden im heutigen Justizausschuss vorgestellt.

„Die Analyse der Kommission enthält allerdings sicherheitsrelevante und personenbezogene Informationen, so dass sie nicht öffentlich vorgestellt werden kann“, sagt Lauinger. „Klar ist, dass es Mängel gab, die wir abgestellt haben und die abgestellt werden. Zum Teil haben sie ihre Ursache in Entscheidungen aus den 90er Jahren. Daher ist es gut, dass wir diese Fehlerquellen aufgedeckt haben und sie angehen.“ Unter anderem sind die Bestimmungen für den Transport von Waren aus den Werkstätten verschärft und konkretisiert worden.

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