03.12.2018
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 75/2018

Transparenz bei Bewertungen schaffen

Thüringens Verbraucherschutzminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) fordert mehr Transparenz bei den Prozessen der Schufa Holding AG. „Es kann nicht sein, dass Betroffene die negativen Folgen von unzureichenden Datengrundlagen und undurchsichtigen Kriterien bei den Bewertungen zu tragen haben“, so der Minister.

Die Schufa ist eine Wirtschaftsauskunftei, deren Scoring-Werte unter anderem bei Kreditvergaben zu Grunde gelegt werden. Verschiedene Medien haben nun offengelegt, dass diese teils gravierende Mängel aufweisen. „Die Schufa ist für Außenstehende und nicht zuletzt die Bewerteten eine Blackbox, deren Innenleben verschlossen bleibt. Ihre Verfahren und die anderer Anbieter müssen nach nachvollziehbaren Regeln erfolgen“, sagt Lauinger. „Wir brauchen auch Kontrollen darüber, dass die verwendeten Daten nicht unzulässig zum Nachteil der Verbraucherinnen und Verbraucher verwendet werden.“

Aus Sicht des Ministers muss dringend geprüft werden, ob und welche Gesetzeslücken bestehen. „Wir brauchen schnell Klarheit und müssen entsprechend handeln. Denn jede Bürgerin, jeder Bürger kann Opfer von Unzulänglichkeiten in der Bewertung der eigenen Kreditwürdigkeit werden, womit wirtschaftliche Einbußen oder sogar eine eingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe einhergehen können“, so Lauinger. „Gerade plumpe Verallgemeinerungen führen schnell zu diskriminierenden Tendenzen gegenüber ganzen sozialen Gruppen. Das ist verbraucherpolitisch unhaltbar und gesellschaftlich gefährlich.“

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