20.09.2018
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 60/2018

Kinder stellen Mehrheit der Geflüchteten

Zum heutigen Weltkindertag sagt Thüringens Migrationsminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): „Ein großer Teil der Menschen, die sich weltweit auf der Flucht befinden, sind Kinder. Für sie sind die Erlebnisse und ihrer Folgen besonders schwerwiegend.“

Im August waren von 391 in Thüringen angekommenen Flüchtlingen deutlich mehr als die Hälfte (214) erst 13 Jahre alt und jünger. „In ihrer Heimat drohen den Kindern oft besonders schlimme Schicksale: Die Szenarien reichen von harter Arbeit für das bloße Überleben über das Töten und Getötetwerden als Kindersoldaten bis hin zu Vergewaltigungen und Zwangsehen. Das Fluchtgeschehen steuert weitere traumatische Erlebnisse bei“, so Lauinger. „Das sind Erfahrungen, die für das gesamte Leben prägend bleiben und nicht selten zu seelischen Erkrankungen führen.“

Sowohl in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes, den kommunalen Unterkünften und den Einrichtungen der Jugendhilfe, in denen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden, gibt es Angebote für die Kinder der verschiedenen Altersgruppen. „Alle Kinder wollen spielen und lernen. Deshalb ist es wichtig, ihnen einen geregelten und abwechslungsreichen Alltag zu ermöglichen“, sagt Lauinger. „Ich danke daher allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die in Thüringen mit geflüchteten Kindern arbeiten. Der Weltkindertag ist ein guter Anlass, sich deren Schicksal noch einmal bewusst zu machen.“

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