04.10.2017
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 40/2017

Thüringen braucht Zuwanderung

Thüringens Migrationsminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) sieht sich durch die aktuellen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung im Freistaat in seiner Haltung, die Migration zu fördern, bestätigt. „Thüringen muss Einwanderungsland werden und die Politik muss die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.“

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln verliert Thüringen bis zum Jahr 2035 mehr als zehn Prozent seiner Einwohner. „Das macht deutlich: Wir brauchen Zuwanderung, um wirtschaftlich und gesellschaftlich zukunftsfähig zu bleiben. Die bereits in vielen Bereichen spürbaren Folgen von Demografie und Abwanderung kann niemand leugnen“, sagt Lauinger. „Wir brauchen auch nicht nur Akademiker, sondern insbesondere auch Fachkräfte in verschiedenen sozialen Berufen wie zum Beispiel Altenpflegerinnen und -pfleger.“

Lauinger fordert, Wege für eine faire und transparente Zuwanderung zu schaffen. „An erster Stelle steht da ein innovatives und zeitgemäßes Einwanderungsgesetz des Bundes, das Menschen die Migration erleichtert. Die derzeitigen Regeln sind viel zu unübersichtlich und schrecken eher ab, als dass sie junge Menschen und Fachkräfte motivieren, zu uns zu kommen “, so Lauinger. „Zudem brauchen wir Initiativen, um Thüringen attraktiver für Zuwanderung zu machen. Dazu gehört eine gelebte Willkommenskultur, die Ankommende schnell in Gesellschaft und Arbeitsleben integriert.“

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