Thüringer Straße der Menschenrechte und Demokratie

Erfurt
Thüringer Straße der Menschenrechte und Demokratie, Erfurt

Denkmal des unbekannten Wehrmachtsdeserteurs

Erfurt

Seit 1918 bestand mitten in der Erfurter Innenstadt, auf dem Petersberg, eine Polizeihaftanstalt. In der NS-Zeit wurden hierher zunächst auch die politischen Gefangenen gebracht, bis dann ab 1935 die Gestapo von Weimar aus arbeitete. Auch sogenannte „Schutzhäftlinge“ wurden in dem ursprünglich nur für 60 Gefangene vorgesehenen Gebäude festgesetzt, das mit bis zu 241 Häftlingen bald völlig überfüllt war. Für viele führte der Weg von hier aus direkt in die Konzentrationslager.

Im Kommandantenhaus der Festung tagte seit 1935 auch das Kriegsgericht 409 ID der Wehrmacht, welches während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Todesurteile an Kriegsverweigerern ausgesprochen hat. Einige dieser Urteile sollen zu Kriegsende auch unmittelbar am Petersberg vollzogen worden sein.
 

Ansprechpartnerin
Ute Hinkeldein aktionskreis-frieden-erfurt{at}gmx{punkt}de
Tel.: 0361 / 561 75 80

Weiterführende Informationen

Beitrag der Serie "Denkmale in Erfurt" aus der Thüringer Allgemeine von Dr. Steffen Raßloff (06.08.2011): bei www.erfurt-web.de

Wikipedia-Eintrag zum Deserteurdenkmal (Erfurt)

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