21.10.2013
Thüringer Generalstaatsanwaltschaft

Medieninformation der Staatsanwaltschaft Erfurt

Anklage wegen Totschlages am Güterbahnhof in Erfurt

Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat gegen einen 57-jährigen polnischen Staatsangehörigen Anklage wegen Totschlags zum Landgericht –Schwurgericht- Erfurt erhoben.
Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, im Zeitraum zwischen dem 15.11.2012 und dem 30.11.2012, auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs in Erfurt, einen 50-jährigen Landsmann mit einem bisher unbekannten Gegenstand in Tötungsabsicht mit wuchtigen Schlägen mehrfach gegen den Kopf geschlagen zu haben. Anschließend soll der Angeschuldigte den am Boden liegenden Geschädigten heftig u.a. in das Gesicht getreten haben. Das Opfer verstarb an den Folgen der schweren Kopfverletzungen noch am Tatort. Es wurde erst am 02.02.2013 in einer Grube am Güterbahnhof aufgefunden.
Der sowohl in Polen als auch in Deutschland vorbestrafte Angeschuldigte hat eine Tatbeteiligung bestritten. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Totschlag wird gemäß § 212 StGB mit Freiheitsstrafe von 5 Jahren bis zu 15 Jahren bestraft.

Ebenfalls im Februar 2013 wurde auf dem Gelände des alten Güterbahnhofes in Erfurt ein 44- jähriger Rumäne tot aufgefunden. Das hierzu geführte Todesermittlungsverfahren ist zwischenzeitlich eingestellt worden, da es keine Hinweise für Fremdverschulden am Tod des Verstorbenen gibt.


Grünseisen
Staatsanwalt (aGL)
Pressesprecher

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