Sozialtherapeutische Abteilung

Konzeption

Grundgedanke einer sozialtherapeutischen Abteilung (SothA) ist es, dass ein besonderes Zusammenwirken verschiedener therapeutischer Interventionen notwendig ist, um bei den hierfür geeigneten Inhaftierte eine Veränderung herbeizuführen und so einer Rückfälligkeit vorzubeugen.

Gefangene, die ihre Straftaten aufarbeiten wollen, um so einer Rückfälligkeit vorzubeugen, können sich freiwillig für eine Therapie bewerben. Außerdem ist es möglich, rückfallgefährdete Sexualstraftäter auch gegen ihren Willen in die SothA zu verlegen.

Die Therapienotwendigkeit, die Therapiefähigkeit sowie die Therapiebedürftigkeit sind weitere wichtige Voraussetzungen für eine Aufnahme.

Zielsetzung ist es, dem Insassen entsprechend der gesetzlichen Vorgabe zu befähigen, ein Leben in sozialer Verantwortung zu führen, ohne Straftaten zu begehen.

Die sozialtherapeutische Abteilung der JVA Tonna versteht sich insgesamt eher als eine verhaltenstherapeutische Abteilung, d. h. es wird davon ausgegangen, dass es sich bei den kriminellen Verhaltensweisen um erlerntes Verhalten handelt. Die Tatsache, dass es spezielle Dispositionen geben kann, wird dabei nicht vernachlässigt.

Durch das Zusammenwirken von Einzelgesprächen, Gruppengesprächen, Trainings sowie Milieutherapie soll der Täter neue Erfahrungen machen und zuvor besprochene alternative Verhaltensweisen einüben und umsetzen.

Im Einzelfall ist es möglich, Inhaftierten, die sich auf Grund von Faktoren, die in ihrer Person begründet liegen, als ungeeignet für die Therapie erwiesen haben, in den Regelvollzug zurückzuverlegen.

Weiterführende Informationen

Konzeption der SothA
Größe: 47.0 kB

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