Rechtsgrundlagen

Gemäß § 14 Thüringer Laufbahngesetz in der Fassung vom 12. August 2014, gültig ab 01. Januar 2015, kann innerhalb einer Laufbahn die jeweils für die Ausbildung und den Vorbereitungsdienst zuständige oberste Landesbehörde im Einvernehmen mit der für die Fachrichtung zuständigen obersten Landesbehörde und dem für Beamtenrecht zuständigen Ministerium fachspezifische Vorbereitungsdienste einrichten und für diese durch Rechtsverordnung entsprechende Ausbildungs- und Prüfungsordnungen erlassen.
 

Auszug aus der
Thüringer Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Laufbahn
des gehobenen nichttechnischen Dienstes
in der Kommunalverwaltung und der staatlichen allgemeinen Verwaltung (ThürAPOgD)

in der Fassung vom 11. November 2010

Erster Abschnitt - Allgemeine Bestimmungen

§ 1  -  Geltungsbereich

Diese Verordnung regelt die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der Kommunalverwaltung und der staatlichen allgemeinen Verwaltung.

§ 2  -  Ziel der Ausbildung

(1) Die Anwärter werden während des Vorbereitungsdienstes auf ihre Verantwortung im demokratischen sozialen Rechtsstaat bei der Erfüllung ihrer Aufgaben vorbereitet. Ihre Ausbildung wird darauf ausgerichtet, dass sie sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten haben. Ihre Ausbildung führt sie zur Berufsbefähigung. Sie vermittelt ihnen die berufliche Grundbildung, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden, die berufspraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die Fähigkeit zum problemorientierten Denken und Handeln, die sie zur Erfüllung der Aufgaben in dieser Laufbahn benötigen. Bedeutung und Auswirkung des europäischen Einigungsprozesses werden berücksichtigt; die Anwärter sollen europaspezifische Kenntnisse erwerben. Auch die allgemeinen beruflichen Fähigkeiten, insbesondere zur Kommunikation, sozialen Kompetenz und Zusammenarbeit, zum kritischen Überprüfen des eigenen Handelns sowie zum selbständigen und wirtschaftlichen Handeln, sind zu fördern.

(2) Das Ziel der Ausbildung bestimmt Art und Umfang der Aufgaben, die den Anwärtern während der praktischen Ausbildung zu übertragen sind.

(3) Die Anwärter sollen auch befähigt werden, sich eigenständig weiterzubilden. Sie sind zum Selbststudium verpflichtet; das Selbststudium ist zu fördern.
 

Download des vollständigen Textes:

ThürAPOgD in der Fassung vom 11. November 2010 (104.8 kB)
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 24.Juni 2014 bis 31. Dezember 2018
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.

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