Allgemeines

Die Ausbildung der Verwaltungsbeamten erfolgt in der Verantwortung des Freistaats Thüringen.

Aufgabe der Verwaltungsfachhochschule ist die Durchführung der Fachstudien innerhalb des Vorbereitungsdienstes für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der Kommunalverwaltung und der staatlichen allgemeinen Verwaltung. Der Fachbereich KSAV bildet für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der Kommunalverwaltung und der staatlichen allgemeinen Verwaltung aus.

Die Fachstudien bilden zusammen mit dem Lernfeld "Berufspraxis" das duale Ausbildungssystem für die Verwaltungsbeamten des Freistaats Thüringen. Diese Art des Wissenserwerbs hat sich seit vielen Jahren bestens bewährt und führt trotz hoher Anforderungen und komplexer Studieninhalte in nur 3 Jahren zur vollen Berufsbefähigung.

Die Zugangsvoraussetzungen ergeben sich aus § 7 Beamtenstatusgesetz und § 10 Abs. 2 Thüringer Laufbahngesetz.

Weiterhin werden an der Verwaltungsfachhochschule die zum Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst zugelassenen Beamten ausgebildet.

Das dreijährige Studium (Vorbereitungsdienst) endet mit der Laufbahnprüfung, nach deren Bestehen die Absolventen den akademischen Grad "Diplom-Verwaltungswirt" (FH) erhalten.

Soweit die Absolventen als Beamte übernommen werden, beginnt ihre Laufbahn im Eingangsamt als Inspektor. Im Regelfall sind sie dann zunächst als Sachbearbeiter tätig. Die Laufbahn des gehobenen Dienstes bietet darüber hinaus vielfältige Verwendungsmöglichkeiten vor allem im kommunalpolitischen Bereich, z. B. als Vorsitzender einer Verwaltungsgemeinschaft, Bürgermeister.
 

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