Ereignisse und Veranstaltungen 2016

Verwaltungsinterne Ausbildung hat sich bewährt

Ausbildungsleitertagung 2016
Dr. Klüsener eröffnet die Veranstaltung

Am 5. Oktober 2016 tagten die Ausbildungsleiter und Ausbildungsleiterinnen, die Anwärter des nichttechnischen Dienstes betreuen, an der Verwaltungsfachhochschule Gotha. Die Ausbildungsleitertagungen dienen der kontinuierlichen Fortentwicklung der Ausbildung in Theorie und Praxis. Es werden innovative Lösungsansätze, Ideen und Erfahrungen ausgetauscht.

Neben 19 Ausbildungsleitern waren auch der Leiter des Prüfungsamtes und Vertreter des Ministeriums für Inneres und Kommunale sowie die hauptamtlichen Lehrkräfte und die Studienorganisation der Verwaltungsfachhochschule Fachbereich KSAV anwesend.

Herr Dr. Robert Klüsener, Rektor und Fachbereichsleiter für den Fachbereich KSAV, leitete die Veranstaltung und informierte über die aktuellen Entwicklungen an der Verwaltungsfachhochschule und zu allgemeinen Studienfragen.

Da sich die verwaltungsinterne Ausbildung zum allgemeinen gehobenen staatlichen und kommunalen Verwaltungsdienst an der Verwaltungsfachhochschule bewährt hat und angesichts des zukünftigen Bedarfs an passgenau für die Thüringer Verwaltung ausgebildeten Verwaltungsfachleuten gilt es weiterhin, gemeinsam an der kontinuierlich hohe Qualität zu arbeiten. 


Pfeil nach oben

„Weil es für uns eine Herzenssache ist“

Spende Hospiz 2016

Alljährlich veranstalten die Studierenden des Hauptstudiums des Fachbereiches Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine Verwaltung eine Faschingsfeier. Hierzu werden alle Studierenden, Dozenten und Ehemaligen eingeladen. Das Motto der diesjährigen Faschingsveranstaltung am 4. Februar 2016 lautete: „Es war einmal …“. Bei der Veranstaltung ging es den Studierenden nicht nur um Spaß und Party, sondern vor allem um ein ganz wichtiges Anliegen - Spenden zu sammeln.

Herrn Matthias Münch, Vertreter des Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz, konnte am 7. Juni 2016 eine Spende in Höhe von 400,00 Euro überreicht werden.

Weil es eben für uns eine Herzenssache ist, das Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz in ihrer Arbeit mit einem kleinen finanziellen Beitrag zu unterstützen, stehen ganzjährig in unserer Bibliothek und am Empfang der Verwaltungsfachhochschule Spendendosen bereit, die gefüllt werden wollen.


Pfeil nach oben

Festansprache von Innenstaatssekretär Udo Götze bei der Diplomierungsfeier des FB KSAV

Diplom_KSAV_001
Die drei besten Absolventen des Fachbereichs KSAV der Verwaltungsfachhochschule Gotha mit Innenstaatssekretär Udo Götze (re.) und Rektor Dr. Robert Klüsener

Nach drei anspruchsvollen Studienjahren kommen nun sehr gut ausgebildete, kompetente und vom ersten Arbeitstag an voll einsetzbare Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihre neuen Dienststellen in der Landes- und Kommunalverwaltung. Den Absolventen, die nun den Titel "Diplomverwaltungswirtin/Diplomverwaltungswirt“ tragen, eröffnet sich mit ihrem Abschluss ein sehr breites und vielseitiges Spektrum an Tätigkeitsmöglichkeiten in der Thüringer Verwaltung.

Der Staatssekretär dankte in diesem Zusammenhang auch den Kolleginnen und Kollegen der Verwaltungsfachhochschule und des Bildungszentrums Gotha. Neben den Dozenten galt sein Dank insbesondere dem Verwaltungspersonal, das für reibungslose Verfahrensabläufe im Rahmen der Ausbildung sorgte. Großen Anteil am erfolgreichen Studienabschluss der Anwärterinnen und Anwärter hatten gleichfalls die Ausbilderinnen und Ausbilder in der Praxis, denn gerade die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis gewährleistet eine bedarfs- und zweckgerichtete Ausbildung.

Text: Torsten Stahlberg, Pressestelle Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales
Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

Bilder der Veranstaltung


Pfeil nach oben

Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert begrüßt 23 Finanzwirte und 24 Diplom-Finanzwirte in der Thüringer Steuerverwaltung

Diplomierung_2016_011

Laut Dr. Hartmut Schubert steht die Steuerverwaltung in Konkurrenz mit der Wirtschaft, wenn es um gute Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildung und Studium geht. Deshalb sei es wichtig, dass die Arbeit in der Thüringer Steuerverwaltung attraktiv bleibe. „Wir sind dabei, in den Finanzämtern neue flexible Arbeitszeitmodelle einzuführen. Das wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gelobt.“ Und weiter: „Unser Freistaat wird keine Lehrer bezahlen, keinen Kitaplatz einrichten und keinem Flüchtlingskind Obdach gewähren können, wenn wir nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen."

"Unerlässliche Grundlage für unsere Einnahmen ist eine leistungsstarke Steuerverwaltung. Diese haben wir in Thüringen. Es ist Aufgabe des Freistaats, diese als Dienstherr zu erhalten, beispielsweise durch familienfreundliche Arbeitszeiten.“

Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert: „Wir sind dabei, in den Finanzämtern neue flexible Arbeitszeitmodelle einzuführen. Das wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gelobt. Unser Freistaat wird keine Lehrer bezahlen, keinen Kitaplatz einrichten und keinem Flüchtlingskind Obdach gewähren können, wenn wir nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen. Unerlässliche Grundlage für unsere Einnahmen ist eine leistungsstarke Steuerverwaltung. Diese haben wir in Thüringen."

Bewerbungen für das Ausbildungs- und Studienjahr 2017 können bis zum 31. Dezember 2016 eingereicht werden. Die Online-Bewerbung über das Internetportal INTERAMT ist besonders erwünscht!

Einstellungsbehörde ist die Thüringer Landesfinanzdirektion, Ludwig-Erhard-Ring 1, 99099 Erfurt.

Die duale Ausbildung zum Finanzwirt dauert zwei Jahre. Das duale Studium endet nach drei Jahren mit dem Abschluss des Diplom-Finanzwirts. Bei erfolgreich bestandener Prüfung treten die Absolventinnen und Absolventen in eine Beamtenlaufbahn ein.

Text: Pressestelle Thüringer Finanzministerium
Bilder: Torsten Grimm, BZ Gotha

Bilder der Veranstaltung


Pfeil nach oben

Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen 2016

Zukunftstag für Mädchen und Jungen 2016

Auch in diesem Jahr fand, wie bereits in den letzten Jahren, der Girls' Day und Boys' Day im Thüringer Innenministerium statt. Am 28.04.2016 folgten 52 Schülerinnen und 30 Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren der Einladung des Innenministers, Herrn Dr. Holger Poppenhäger, sich an diesem Tag über verschiedene Berufe im Bereich des öffentlichen Dienstes zu informieren.

Bei der bundesweiten Aktion sollen Mädchen die Möglichkeit bekommen, in vorwiegend technische Berufe einen Einblick zu erhalten und die Jungen an eher sozial ausgerichtete Berufe herangeführt werden. Der Tag wurde mit einer herzlichen Begrüßung durch Herrn Minister Dr. Poppenhäger begonnen. Er erläuterte den interessierten Schülerinnen und Schülern, welche verschiedenen Berufsfelder der öffentliche Dienst zu bieten hat. Nachdem mit allen jungen Gästen und dem Herrn Innenminister erfolgreich ein Gruppenfoto aufgenommen wurde, wurden die Gäste in Gruppen bis zu 11 Personen aufgeteilt. Anschließend besuchten diese verschiedene Stände. Vertreten waren neben der Thüringer Polizei und Feuerwehr auch die Verwaltungsschule Weimar, das Landesverwaltungsamt und die Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (VFHS).

Am Stand der VFHS erwarteten die Schülerinnen und Schüler den Rektor und Fachbereichsleiter des Fachbereichs Kommunalverwaltung und staatlich allgemeine Verwaltung (KSAV), Herrn Dr. Klüsener, sowie vier Studierende des Hauptstudiums. Im Rahmen einer Präsentation wurde den Interessierten gezeigt, was ein Studium an der VFHS als Beamtenanwärter des gehobenen nichttechnischen Dienstes zu bieten hat. Darüber hinaus wurden alle Fragen mit Freude beantwortet. Anschließend bewiesen die jungen Zuhörer ihr Wissen über Thüringen und Deutschland in einem kleinen Quiz. Die Teilnahme wurde natürlich mit einem kleinen Preis belohnt.

Abgerundet wurde der sehr informative Tag durch eine Nahkampfvorführung der Thüringer Bereitschaftspolizei und einer Präsentation des Könnens der Hundestaffel. Dies war ein gelungener Abschluss der Veranstaltung, durch welche bei den 82 Schülerinnen und Schüler hoffentlich das Interesse an einem Beruf im öffentlichen Dienst geweckt wurde.

Bilder der Veranstaltung


Pfeil nach oben

Besuch des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt

Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts beeinflusst die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte vor Ort. Was liegt da näher, als sich das BAG einmal anzusehen und eine Sitzung dieses höchsten deutschen Arbeitsgerichts zu besuchen?

Dieser Einladung folgten wir, die Studierenden des Hauptstudiums des Fachbereiches KSAV der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, im Rahmen der Wahlpflichtveranstaltungen.

Gemeinsam mit dem Rektor, Herrn Dr. Robert Klüsener, besuchten wir am Donnerstag, dem 17. März 2016, das Bundesarbeitsgericht in Erfurt und nahmen an den Verhandlungen des Achten Senats teil. Folgende Verhandlungen waren an diesem Tag angesetzt: Schadenersatz und Entschädigung wegen Altersdiskriminierung, Wirksamkeit einer Vertragsstrafenvereinbarung, Entschädigungsanspruch wegen Benachteiligung bei der Bewerberauswahl aufgrund der Religionszugehörigkeit und Hausverbot für sämtliche Gebäude einer Hotelkette nach Ende des Arbeitsverhältnisses. Der Achte Senat entscheidet über Schadenersatz, Betriebsübergang und damit verbundene Kündigungen sowie Weiterbeschäftigungs- oder Widereinstellungsansprüche und Abfindungen, Entschädigungen, Vertragsstrafen sowie alle nicht in die Zuständigkeit anderer Senate fallende Rechtsstreitigkeiten. Die Sitzung leitete die Vorsitzende Richterin Frau Prof. Dr. Anja Schlewing.

Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin führte uns in einer halbstündigen Einführung in die zur Verhandlung anstehenden Sachen ein und beantwortete anschließend die gestellten Fragen. 

Im Zuge der deutschen Einheit wurde die Verlegung des Bundesarbeitsgerichts von Kassel nach Erfurt entschieden. Ausschlaggebend für die Wahl Erfurts waren vor allem die geistige Atmosphäre einer Universitätsstadt und die recht gute Erreichbarkeit.  Am 22. November 1999 nahm nach 3-jähriger Bauzeit das Bundesarbeitsgericht seinen Dienstbetrieb in Erfurt auf. Eine Besonderheit im Gebäude sind die Glasschiebeläden als Sonnenschutz im großen Sitzungssaal. Auf diesen wurde immer wiederkehrend der erste Absatz des ersten Artikels des Grundgesetztes eingearbeitet.

Durch den Besuch des Bundesarbeitsgerichts erhielten wir die Möglichkeit, zu erfahren, wie unsere bereits erlangten fachtheoretischen Kenntnisse in der Praxis eingesetzt werden.

Die erörterten Sachverhalte waren sehr tiefgreifend und teilweise für Außenstehende schwer nachvollziehbar, da oft mehrere Rechtsgebiete angesprochen wurden.

Ein lehrreicher und aufregender Tag ging für uns zu Ende. Wir danken Herrn Dr. Klüsener, dass wir mit dieser Exkursion einen Einblick in die Arbeitsweise des Bundesarbeitsgerichts erlangen konnten und hoffen, dass dies für die kommenden Studienjahre weiter fortgeführt wird.

 


Pfeil nach oben

Gastvorlesung des Ministers Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff am 12. Februar 2016

Vorlesung Minister Hoff

„Versuchen Sie stets die eigentlichen gesellschaftlichen Konfliktlinien hinter einem aktuell diskutierten Thema zu erkennen!“ Diesen Rat gab Thüringens Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, im Rahmen einer Gast-Vorlesung zum Thema „politische Systeme und politische Entscheidungsprozesse“ heute den etwa 150 Studierenden des Fachbereichs kommunale und staatliche Verwaltung der Verwaltungsfachhochschule in Gotha.

 

„Das Erkennen dieser Konfliktlinien, die teils historisch gewachsen sind, teils sich erst in neuerer Zeit ergeben haben, und die Kenntnis der gesellschaftlichen Milieus, die Parteien als ihre Zielgruppen definieren, bildet in vielen Fällen die Grundlage für das Verständnis heutiger politischer Entscheidungsprozesse.

Bilder der Veranstaltung

Wegweiser

Aktionen

Thueringen Monitor Klein www.bildungsfreistellung.de Thueringer Kampagne Wir sind Energie-Gewinner.

Serviceportal – Bürger

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Unternehmen

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Serviceportal – Weitere

Services im Zuständigkeitsfinder suchen

Servicebereich

Publikationen