Wanderausstellung "Feinde der Demokratie"

Karl Günther Kaserne Sondershausen, Quelle: Bundeswehr
Karl-Günther-Kaserne Sondershausen

Wanderausstellung des Verfassungsschutzes informierte in Sondershausen über aktuelle Entwicklungen

Die Wanderausstellung des Amtes für Verfassungsschutz  "Feinde der Demokratie"  machte im Juli und im August 2018 erneut in der Karl-Günther-Kaserne in Sondershausen Station. Dort befindet sich das Feldwebel-/Unteroffiziersanwärterbataillon 1 des Heeres. Schwerpunkt dieser Einheit ist die Weiter- und Ausbildung.

Der neue Kommandeur Oberstleutnant Stephan Podolski informierte sich mit dem Führungsstab des Bataillons und leitenden Mitarbeitern des Thüringer Verfassungsschutzes  im Rahmen eines gemeinsamen Rundgangs über aktuelle Entwicklungen des Extremismus in Thüringen. Darüber hinaus nahmen mehr als 400 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiter des Ausbildungsbataillons das Informationsangebot wahr. Im Rahmen der Führungen durch Mitarbeiter des Verfassungsschutzes wurden auch aktuelle Ereignisse, wie z.B. das Urteil im NSU-Prozess, Aktivitäten der „Reichsbürger“ oder islamistische Terroranschläge und die Gefährdungslage in Deutschland thematisiert. Auf großes Interesse stießen insbesondere die Schautafeln und Informationen zum Linksextremismus und zum Islamismus.

Die Wanderausstellung kann – bei zeitlicher Verfügbarkeit - von allen interessierten Institutionen, Behörden, Organisationen usw. kostenfrei angefordert werden. Weitere Einzelheiten dazu können mit dem Amt für Verfassungsschutz vereinbart werden.

Kommandeur Stephan Podolski (l.) begrüßt Michael Geiken von der AfV-Leitung, Quelle: Bundeswehr
Kommandeur Stephan Podolski (l.) begrüßt Michael Geiken von der AfV-Leitung, Quelle: Bundeswehr
Soldaten besuchen die AfV-Ausstellung, Quelle: Bundeswehr
Soldaten besuchen die AfV-Ausstellung, Quelle: Bundeswehr

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Wanderausstellung des Thüringer Verfassungsschutzes „Feinde der Demokratie“ in Königsee

 

Beginnend mit dem Internationalen Tag der Demokratie war die Ausstellung „Feinde der Demokratie“ im ehemaligen Ratskeller in Königsee  vom 15. bis zum 22. September 2016 zu sehen.

Experten des Thüringer Verfassungsschutzes führten durch die Ausstellung und informierten über die Arbeit des Amtes . Im Vordergrund standen Gefährdungen durch den Rechtsextremismus und den Islamismus.

Der SPD-Vorsitzenden des Ortsvereins Königsee und Landtagsabgeordneten Marion Rosin war es gelungen, die Wanderausstellung des Thüringer Verfassungsschutzes nach Königsee-Rottenbach zu holen.

 

 

Ausstellung Königsee 2
Podiumsdiskussion

Anlässlich der Eröffnung fand eine Diskussionsveranstaltung mit Marion Rosin, Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer, Bürgermeister Volker Stein und dem ehemaligen Thüringer Innenminister Richard Dewes statt. Dewes hob die Notwendigkeit verstärkter Prävention hervor und lobte die Ausstellung.

 

Ausstellung Königsee3
Eröffnung der Ausstellung

Im Rahmen des Ausstellungszeitraumes besuchten rund 350 interessierte Bürger die Wanderausstellung. Insbesondere Schüler und Lehrer der örtlichen Schulen, Mitarbeiter der Verwaltung und der Polizei hatten großes Interesse.

 

 

Ausstellung Königsee
Minister a.D. Richard Dewes (3. v. r.) informiert sich in der Ausstellung.

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Rechtsextremisten demonstrieren gegen Ausstellung  des Verfassungsschutzes in Kahla

Auf Einladung des SPD-Ortsverbandes Kahla und der Landtagsabgeordneten Marion Rosin (SPD) wurde die Wanderausstellung des Thüringer Verfassungsschutzes „Feinde der Demokratie“ im Rathaus von Kahla gezeigt.

Der Anlass, diese Ausstellung ins Kahlaer Rathaus zu holen, war der Brandanschlag auf das SPD-Bürgerbüro und den nur wenige Meter entfernten „Demokratieladen“ im Februar 2016.  Dazu erklärte Stadtrat Ulf Ryschka: „Wir wollen mit Hilfe dieser Ausstellung aufklären und einladen, sich damit auseinander zu setzen, was Demokratie bedeutet, deshalb haben wir den Verfassungsschutz eingeladen.“

 

Ausstellungseröffnung in Kahla

 

An der Eröffnung nahmen u.a. die Bürgermeisterin von Kahla, Claudia Nissen-Roth (Die Linke), die Landtagsabgeordneten Marion Rosin und Wolfgang Fiedler (CDU), Landrat Andreas Heller, Vertreter des Landeskriminalamtes und der Landespolizeidirektion, des Kreisausschusses des Saale-Holzland-Kreises sowie der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes Stephan, J. Kramer teil.

In seinem Grußwort betonte der Präsident: „Extremistische Bedrohungen gibt es nicht nur in Kahla. Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben Angriffe, Drohungen und Einschüchterungsversuche auf Abgeordnete, die Polizei, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die sich zivilgesellschaftlich engagieren, vor allem im ländlichen Raum, zugenommen. Die Gewaltbereitschaft ist extrem hoch und sie wächst weiter“.

Bereits am ersten Tag der Ausstellung nahmen zahlreiche Gruppen, insbesondere auch Jugendliche aus Milda, Eisenberg und Kahla das Informationsangebot an und ließen sich durch die Ausstellung führen. Dabei wurden auch kritische Fragen an die Mitarbeiter des Thüringer Verfassungsschutzes gestellt und es kam zu Diskussionen über aktuelle Aspekte des Rechtsextremismus, des Islamismus, aber auch über Gewalt aus dem autonomen Lager in Thüringen. Darüber hinaus besuchten auch zahlreiche Einzelbesucher die Ausstellung und zeigten Interesse an den Informationsmaterialen.

Die Abgeordnete Marion Rosin (SPD) hob hervor, wie wichtig Aufklärung und Prävention über die Gefahren des Rechtsextremismus seien. In diesem Sinne leiste gerade auch diese Ausstellung einen Beitrag. Weitere Termine an anderen Städten Thüringens sind geplant.

Am Abend des Eröffnungstages kam es vor dem Rathaus zu einer von der rechtsextremistischen Partei „Der III. Weg“ initiierten Kundgebung auf dem Marktplatz. Rund 40 Personen demonstrierten gegen den Verfassungsschutz und gegen die Ausstellung. Die Polizei sprach einen Platzverweis aus. Es kam zu einer Festnahme. Kurzfristig fanden sich die Mitglieder der SPD sowie zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger Kahlas, darunter die Bürgermeisterin, zu einer friedlichen Gegendemonstration zusammen, um ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsextremismus zu setzen.

 

 


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Ausstellung des Verfassungsschutzes in der Jugendstrafanstalt Arnstadt

Die Wanderausstellung des Amtes für Verfassungsschutz beim Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales (AfV) mit dem Titel „Feinde der Demokratie“ wurde vom 29. Februar bis 11. März 2016 in der Jugendstrafanstalt Arnstadt gezeigt. Die Exponate, Schautafeln und Informationen zu den Themen „Rechtsextremismus“ und Islamismus fanden sowohl bei den jugendlichen Inhaftierten als auch bei den Bediensteten und Besuchern der Anstalt reges Interesse.

Die Ausstellungsbesucher nutzten die Gelegenheit, um im Rahmen der angebotenen Führungen mit Beschäftigten des Verfassungsschutzes ins Gespräch zu kommen oder, um auch kritische Fragen zu stellen.

Anlässlich eines Informationsbesuches wurde der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan J. Kramer, von der Leiterin der Anstalt, Anette Brüchmann und dem zuständigen Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Justiz und Migration, Herbert Windmiller, begrüßt. Im Rahmen einer Führung, an der sowohl Gefangene als auch Betreuer und weitere Bedienstete teilnahmen, gab es unter allen Beteiligten rege Diskussionen über die aktuelle Gefährdungslage in Thüringen und die Aufgaben des Verfassungsschutzes.

Verfassungsschutzpräsident Kramer hob in seinem Grußwort die bisherige, ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Thüringer Justizbehörden, insbesondere mit dem Justizvollzug, hervor. Die Anwesenden sprachen sich für eine Fortsetzung dieser Kooperation aus und regten an, die Wanderausstellung des Verfassungsschutzes auch in anderen Einrichtungen zu zeigen.

Ausstellungseröffnung JSA Arnstadt


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Ausstellungseröffnung mit Bürgermeister Jörg Reichl und Landtagsabgeordneter Marion Rosin in Rudolstadt

Die Wanderausstellung "Feinde der Demokratie" des Amtes für Verfassungsschutzes beim Thüringer Ministerium wurde im Januar 2016 von der SPD-Fraktion Rudolstadt im "Alten Rathaus" präsentiert. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen die Landtagsabgeordnete Marion Rosin, Bürgermeister Jörg Reichl und Verfassungsschutzpräsident Stephan J. Kramer teil. In ihren Grußworten erinnerten sie an ein Zitat des ersten Präsidenten der Weimarer Republik, Friedrich Ebert : "Demokratie braucht Demokraten!" . Bei der anschließenden Führung durch die Ausstellung konnten Fragen zur aktuellen Gefährdungslage in den Bereichen des Islamismus und des Rechtsextremismus  sowie zu den Aufgaben des Verfassungsschutzes beantwortet werden. 

Die aktualisierte Wanderausstellung kann weiterhin von interessierten Institutionen und Organisationen - je nach zeitlicher Verfügbarkeit - kostenfrei gebucht werden.

Eröffnung Rudolstadt
Ausstellungseröffnung in Rudolstadt, von rechts: Verfassungsschutzpräsident Stephan J. Kramer, Alexander Meinhardt-Heib (SPD-Rudolstadt), Abgeordnete Marion Rosin, MdL, Bürgermeister Jörg Reichl, Quelle: Katrin Glaser

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Plakat: Quelle: Verfassungsschutz Thüringen
Plakat: Quelle: Verfassungsschutz Thüringen

 

"Feinde der Demokratie" / Politischer Extremismus in Thüringen

Im Jahr 2010 hat die Landesregierung das „Programm für Demokratie, Toleranz und Weltoffentheit" beschlossen. Zahlreiche Institutionen und Organisationen, wie z.B. Behörden, Kirchen, die Tarifpartner, Wissenschaftler, Verbände und andere Akteure haben intensiv daran mitgearbeitet. Mit diesem Programm wurden in Thüringen die Rahmenbedingungen im Kampf gegen den Politischen Extremismus, insbesondere gegen den Rechtsextremismus, verbessert. Dabei spielen Information und Aufklärung eine unverzichtbare Rolle. Der Thüringer Verfassungsschutz hat an der Erarbeitung des Landesprogramms mitgewirkt und seine Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit Schritt für Schritt verstärkt.

Bestandteil des Landesprogramms ist die Erarbeitung einer Wanderausstellung des Verfassungsschutzes, die sich an alle interessierten Bürger  richtet. Diese Ausstellung soll einen ersten Überblick über die Gefahren des politischen Extremismus vermitteln, sie soll sensibilisieren und damit zu weiteren Aufklärungsmaßnahmen, z.B. zu Diskussionen anregen.

Diese Ausstellung beschäftigt sich derzeit vorrangig mit dem Rechtsextremismus und dem Islamismus. Es ist vorgesehen, diese Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt um weitere Aspekte zu ergänzen. Diese Exposition ist von ihrer Stellfläche her bewusst sehr klein gehalten, damit sie auch auf kleinstem Raum gezeigt werden kann. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Ausstellung kann von allen interessierten Institutionen und Organisationen in Thüringen kostenfrei – je nach zeitlicher Verfügbarkeit – angefordert werden.

 

 
Weitere Auskünfte:
 
Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales
Amt für Verfassungsschutz
Haarbergstr. 61
99097 Erfurt
 

 


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