Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales

Statistik

Das Thüringer Innenministerium bearbeitet Grundsatzangelegenheiten der amtlichen Statistik (Mitwirkung bei der Gesetzgebung in Europa, im Bund und im Land).

Zugleich obliegt ihm die Dienst- und Fachaufsicht über das Thüringer Landesamt für Statistik (TLS).

In dieser Eigenschaft vertritt das Innenministerium die Interessen des Freistaats Thüringen in den Fachgremien, die für Koordinierung und strategische Ausrichtung des Verbundes der Landesämter für Statistik und des Bundesamtes für Statistik im föderalen System der Bundesrepublik zuständig sind. Darüber hinaus wirkt das Innenministerium am Vollzug des Thüringer Statistikgesetzes mit.

Die Erhebung der Einzelangaben und deren Auswertung durch das TLS erfolgt auf der Rechtsgrundlage von EU-Verordnungen, von Gesetzen und Verordnungen des Bundes und von landesrechtlichen Regelungen. Das TLS hat als Herr der amtlichen Zahlen über den Freistaat Thüringen eine wichtige Dienstleistungsfunktion für Verwaltung, Wirtschaft und Bürger inne. Besonders wichtig ist diese Funktion für Politik und Verwaltung, da die amtliche Statistik eine objektive, belegte und belegbare Basis für Planungen und Fortentwicklungen bereithält. Gleichzeitig wird auch die Möglichkeit geboten, anhand der erhobenen Daten die Wirkungen politischen und administrativen Handelns im Nachhinein zu kontrollieren und zu evaluieren.

Eine besondere Herausforderung für die Thüringer Landesbehörden, die kreisfreien Städte und Landkreise stellte die Vorbereitung und Durchführung der Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung zum Stand 9. Mai 2011 dar (Zensus 2011). Diese Großzählung wurde in der gesamten Bundesrepublik erstmalig als Kombination aus der Auswertung von Verwaltungsregistern und primärstatistischen Erhebungen durchgeführt (siehe www.zensus2011.de).

Nach der

Verordnung (EG) Nr. 763/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Juli 2008 über Volks- und Wohnungszählungen

sind alle Mitgliedstaaten angehalten, im zehnjährigen Turnus Volkszählungen durchzuführen. Jenseits dessen bestand für den Zensus 2011 auch im Interesse der Allgemeinheit ein dringendes Bedürfnis:

Denn die derzeit vorhandenen statistischen Daten basieren noch auf den Volkszählungen 1987 in der Bundesrepublik und 1981 in der DDR sowie der Gebäude- und Wohnungszählung 1995 in den neuen Bundesländern. Als Entscheidungs- und Planungsgrundlage werden sie durch den Zensus 2011 erheblich verbessert. Ausgehend von seinen Ergebnissen erfolgt zukünftig die Fortschreibung des Bevölkerungsstandes.

Bei der Aufbereitung der Daten, die für den Zensus 2011 erhoben wurden, ist die Vertraulichkeit gewährleistet. Die Einzelangaben dürfen keinesfalls für Verwaltungszwecke verwendet werden. Deshalb sind alle Informationen von und über Personen im gesicherten Bereich der amtlichen Statistik „abgeschottet“ gespeichert und unterliegen strengsten Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen. Die Erhebungsunterlagen werden nach Abschluss der Aufbereitung des Zensus, spätestens aber vier Jahre nach dem Berichtszeitpunkt vernichtet.

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