Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Allgemeine Berufsinformationen

BERUFENET

EUROPASS


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Rechtsgrundlagen

Allgemeine Rechtsgrundlagen

Ausbildungsordnung vom 26. März 1997


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Berechtigung zum Ausbilden

Eignungsfeststellung

  • Azubis dürfen nur eingestellt und ausgebildet werden, wenn
  1. die Ausbildungsstätte nach Art und Einrichtung für den Ausbildungsberuf geeignet und
  2. die Zahl der Azubis in angemessenem Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze und zur Zahl der beschäftigten Fachkräfte steht.
  •  Wenn die erforderliche berufliche Handlungsfähigkeit nicht vermittelt werden kann (bspw. in Freibädern – Winter), gilt eine Ausbildungsstätte als geeignet, wenn diese durch Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vermittelt werden können (bspw. durch Kooperationen mit anderen Bädern) – diese Maßnahmen müssen ausdrücklich im Ausbildungsvertrag vereinbart werden. Eine Kopie einer dementsprechenden Kooperationsvereinbarung ist mit dem Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse vorzulegen.
  • Wo erstmals ausgebildet oder nach längerer Unterbrechung ausgebildet werden soll, erfolgt vorher eine Eignungsfeststellung vor Ort.

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Vertragsabschluss

Ausbildung oder Umschulung?

Berufsausbildungsvertrag

Ausbildungsplan

Umschulung

Ausbildungsnachweis
am PC ausfüllbar (pdf)


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Organisatorisches

Die Berufsausbildung der Fachangestellten für Bäderbetriebe ist eine duale Berufsausbildung. Das bedeutet, dass die für den Beruf notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten an zwei verschiedenen Ausbildungs- bzw. Lernorten, nämlich im Ausbildungsbetrieb (praktische Ausbildung) und in der Berufsschule (theoretische Ausbildung) vermittelt werden.


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Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt nur nach der für den Beruf erlassenen Ausbildungsordnung und des Ausbildungsrahmenplanes ( Ausbildungsordnung vom 26. März 1997).

  • die Ausbildungsordnung legt die Fertigkeiten und Kenntnisse fest, die für eine qualifizierte berufliche Tätigkeit nötig sind, fest (Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit)

Im Ausbildungsbetrieb ist ein betrieblicher Ausbildungsplan (sachliche und zeitliche Gliederung), der sich aus der Ausbildungsordnung ergibt, zu erstellen.


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Theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung findet in der Berufsschule nach Lehrplan (Sächsischer Lehrplan für Fachangestellte für Bäderbetriebe) statt.

Die Beschulung der Fachangestellten für Bäderbetriebe erfolgt in einer länderübergreifenden Fachklasse am

Beruflichen Schulzentrum für Gesundheit und Sozialwesen Chemnitz
An der Markthalle 10
09111 Chemnitz

Tel.: 0371 67521-0
E-Mail:
BSZ-Gesundheit-Soziales{at}schulen-chemnitz{punkt}de
Poststelle{at}bsz-gsc{punkt}de

Die Anmeldung zur Berufsschule nehmen Sie bitte zeitgleich mit dem Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse vor.


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Prüfungen

Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Zwischen- und Abschlussprüfung sowie die Umschulungsprüfung im Ausbildungsberuf Fachangestellter/Fachangestellte für Bäderbetriebe (POFABä)

Prüfungstermine

Beendigung der Berufsausbildung

Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses bei nicht bestandener Abschlussprüfung

Sämtliche Formulare, die zur Anmeldung zu Prüfungen notwendig werden, befinden sich in Bearbeitung und werden zu gegebener Zeit online zur Verfügung gestellt.


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Zulassung zur Abschlussprüfung als externe/r Prüfungsteilnehmer/in

Gemäß § 45 Abs. 2 S. 1 BBiG sind zur Abschlussprüfung Personen zuzulassen, die nachweisen, dass sie mindestens viereinhalb Jahre im Beruf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe tätig gewesen sind.

Der Antragsteller muss nachweisen, dass er die berufliche Handlungsfähigkeit erworben und alle Aufgaben entsprechend der Ausbildungsordnung ausgeübt hat.

Um eine sachgerechte Entscheidung über die Zulassung zur Abschlussprüfung treffen zu können, sollten Sie eine genaue Darlegung der von Ihnen bisher wahrgenommenen Tätigkeiten einschließlich deren quantitativen Anteils an der jeweiligen Tätigkeit, der wöchentlichen Arbeitszeit und der Beschäftigungsdauer vorlegen (geeignete Nachweise sind hier insbesondere Stellenbeschreibungen, Arbeitszeugnisse, Beurteilungen und Personalmitteilungen). Sämtliche Nachweise zur Tätigkeit sind durch den jeweiligen Arbeitgeber zu bestätigen.

Ausbildungszeiten in einem anderen, einschlägigen Ausbildungsberuf gelten als Zeiten der Berufstätigkeit (§ 45 Abs. 2 S. 2 BBiG).

Derzeit gibt es keinen Ausbildungsberuf, der vergleichbar mit den Fachangestellten für Bäderbetriebe ist und daher können Ausbildungszeiten in anderen Berufen nicht zur Anrechnung gebracht werden.

Von dem Zeiterfordernis von viereinhalb Jahren kann nach § 45 Abs. 2 S.3 BBiG  i. V. m. § 10 Abs. 2 POFABä ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn der Prüfungsbewerber an einem Vorbereitungslehrgang von mindestens 240 Stunden auf Grundlage eines von der Landesdirektion Sachsen in geeigneter Weise veröffentlichten Lehrplans teilgenommen hat.

Bei einem Beschäftigungsverhältnis in Teilzeit erhöhen sich die Mindestzeiten entsprechend.

Wöchentliche Arbeitszeit in Stunden/Woche Dauer der minimalen Berufspraxis in Jahren Dauer der minimalen Berufspraxis in Jahren bei Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang
40 4,5 4
30 6,75 6
20 9,0 8

Die Zeiten der Berufspraxis müssen bis zum Zeitpunkt der Prüfung erfüllt sein.


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 Formulare für externe Teilnehmer 

 Das Formular (Antrag auf Zulassung zur 1. und 2.  Wiederholungsprüfung) ist ausschließlich elektronisch auszufüllen!

Für die Nutzung der Formulare beachten Sie bitte die technischen Hinweise.

Ansprechpartner:

Frau Nicole Blankenburg
Tel.: 0361 57 332 1229
E-Mail: Nicole.Blankenburg{at}tlvwa.thueringen{punkt}de

 

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