27.10.2016
Thüringer Landesverwaltungsamt

Medieninformation

Entscheidung für die Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha

Das Landesverwaltungsamt hat dem Antrag der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha GmbH auf Erteilung des Linienverkehrs mit Straßenbahnen stattgegeben. Die Genehmigung schließt die Fahrpläne und Haltestellen ein sowie die Beförderungsentgelte, Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT).

Der Antrag der Firma Steinbrück auf Übernahme des bisherigen Straßenbahnnetzes durch Busverbindungen wurde zurückgewiesen. Es bestanden u.a. erhebliche Zweifel an der Kalkulation, den Busbetrieb über den gesamten Genehmigungszeitraum ohne Zuschüsse des Landkreises Gotha auskömmlich betreiben zu können. Auch wurde festgestellt, dass der Busverkehr mit der Nahverkehrsplanung des Landkreises Gotha nicht vereinbar ist.

Ausschlaggebend für die Genehmigung des Straßenbahnnetzes war, dass dem Antrag öffentliche Verkehrsinteressen im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes nicht entgegenstehen und der beantragte Linienverkehr mit Straßenbahnen den Festlegungen des Nahverkehrsplanes des Landkreises als wesentlicher Bestandteil des ÖPNV entspricht.

Der Nahverkehrsplan berücksichtigt auch die touristische Bedeutung der traditionsreichen Thüringerwaldbahn für den Landkreis. Sie nimmt als regional bedeutsame Schienenverbindung einerseits touristische Funktionen wahr und bindet andererseits das Grundzentrum Tabarz an die große kreisangehörige Stadt Gotha. Der vollelektrische Betrieb entspricht dem Ziel des im Nahverkehrsplan enthaltenen Klimaschutzkonzeptes, die CO²-Belastung weitestgehend zu reduzieren.

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