25.07.2016
Landespolizeiinspektion Suhl

Medieninformation

Lärm gegen Lärm

Bereich Suhl

Mit „besonderer Eigeninitiative“ wollte am Sonntagabend kurz vor Mitternacht ein 66 Jahre alter Suhler seine gestörte Nachtruhe wieder herstellen. Von einer nahe gelegenen Gaststätte im Suhler Stadtzentrum drang der Lärm der dort anwesenden Gäste für den Senior derart unerträglich zu seiner Wohnung, dass er sich entschloss, selbst mit dem Radio überlaute Musik abzuspielen. Um die Wirkung zu erhöhen, öffnete er zudem drei Fenster seiner Wohnung, welche in Richtung Gaststätte lagen. Dies veranlasste andere Nachbarn, den Ruhestörer wegen des Radios bei der Polizei anzuzeigen. Die Beamten, welche bereits bei der Anfahrt zum Ereignisort die laute Musik durch die geschlossenen Fenster ihres Streifenwagens vernahmen, mahnten den Mann zur Ruhe. Obwohl aus der Sicht der Beamten die Gäste des Lokals nicht übermäßig lärmten, wurde auch mit den Inhabern gesprochen. Am Ende blieb den Beamten nur, auf den unzulässigen Lärm des 66-Jährigen mit einer Anzeige zu reagieren.



Bereich Schmalkalden-Meiningen

Am frühen Abend des 23.07.2016 informierte eine Thüringerin, welche sich zu diesem Zeitpunkt in Halle/Saale aufhielt, das Lagezentrum der Polizei Sachsen-Anhalts über einen möglichen Amoklauf. Sie hatte im Internet (Facebook) einen aktuellen Eintrag eines Nutzers gefunden, in welchem dieser einen Amoklauf im Kirmeszelt in Brotterode-Trusetal ankündigte.
Mehrer Einsatzwagen der Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen sowie der Einsatzunterstützung Suhl fuhren beginnend ab 19.30 Uhr zum genannten Festzelt. Hier konnten die Beamten den für den Facebook-Eintrag verantwortlichen Mann feststellen. Es handelte sich um einen 44 Jahre alten ledigen Südthüringer. In Absprache mit der Meininger Staatsanwaltschaft sowie dem Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts durchsuchten die Beamten die von dem Mann bei einem Verwandten genutzten Wohnräume. Hierbei war der 44-Jährige selbst anwesend. Es wurden mehrere Messer sowie ein Luftdruckgewehr mit dazu gehöriger Munition aufgefunden und sichergestellt. Zudem nahmen die Beamten das Handy, Datenträger sowie den von ihm genutzten Laptop zur Beweissicherung mit. Der Tatverdächtige wurde sodann in Gewahrsam genommen.
Sofern durch die Staatsanwaltschaft nicht anders entschieden, verbleibt der Mann mit richterlicher Zustimmung zur Gefahrenabwehr noch bis zum Abend des 25.07.2016 in der Polizeizelle.
In seiner Beschuldigtenvernehmung gab der Tatverdächtige heute Morgen zu, den Facebook-Eintrag persönlich geschrieben und zum Nachlesen freigegeben zu haben. Als Motiv nannte er Beziehungsprobleme. Er sei während des Schreibens total betrunken gewesen und hätte sich deshalb keine Gedanken über die Auswirkung seines Eintrags gemacht.
Die Staatsanwaltschaft Meiningen wird am 25.07.2016 über den Fortgang des Verfahrens entscheiden. Als Tatbestand steht der Paragraph 126 StGB, Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, im Raum. Der Gesetzgeber sieht als Sanktion eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder eine Geldstrafe vor.


Zeugenaufruf:
Auf dem Sportplatz in Trusetal randalierten Unbekannte vom 23.07.2016, 16.00 Uhr, bis 24.07.2016, 9:00 Uhr. Sieben Tornetze wurden zerschnitten, mehrere Löcher wurden in den Rasen gegraben, Sitzgruppen umgeworfen und ein Bewässerungsschlauch beschädigt. Ein Rasensprinkler wurde gestohlen. Die Bandenwerbung wurde mit grüner Farbe beschmiert und der Schriftzug „Game over“ aufgebracht. Die Schadenshöhe beträgt ca. 2.200 Euro. Zeugen die Hinweise zur Sachbeschädigung geben können, melden sich bitte unter 03693 591-0.

Am Sonntag gegen 17.00 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall Höhe Abzweig Borndorf auf der B 19. Ein 27-jähriger-Ford Fahrer überholte einen 39-jährigen Audi-Fahrer, der nach links in einen Wiesenweg fahren wollte. Der Ford fuhr dem Audi in die linke Fahrzeugseite. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der Audi-Fahrer musste leicht verletzt in ein Klinikum gebracht werden. Ca. 8 Meter Leitplanke wurden weiterhin beschädigt und ein Gesamtschaden von 8.000 Euro verursacht.


Bereich Bad Salzungen

Bereits am 21.07.2016 hat sich in der Langen Straße in Dorndorf zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem sich der Unfallverursacher pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernte. Anhand der vorgefundenen Spuren ist ein Kradfahrer mit seinem Fahrzeug gegen einen Zaun gefahren und hat diesen beschädigt. Am Zaun entstand ein Schaden von etwa 100 Euro. Bei dem Motorrad könnte es sich um eine 125 ccm – Motocrossmaschine gehandelt haben. Personen, die zu diesem Unfall sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Bad Salzungen unter der Telefonnummer: 03695 551-0.

Am 24.07.2016 gegen 19.50 Uhr kam es in der Straße „Am Ulsterberg“ im Ortsteil Räsa zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Ein Fahrer eines PKW Mazda befuhr die Straße „In der Räsa“ in Richtung der Straße „Am Ulsterberg“ und kollidierte vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit mit einem Stromverteiler und beschädigte diesen. Nach dem Unfall verlies der PKW- Fahrer die Unfallstelle in Richtung Sünna. Durch die Beschädigung des Stromverteilers kam es auch zu Störungen in der Energieversorgung. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte der Unfallverursacher, ein 19- jähriger Mann, ermittelt werden. Bei der ersten Befragung zum Unfallhergang bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille. Da der 19- Jährige nach dem Unfall weiter Alkohol zu sich genommen hatte, wurden ihm im Klinikum Bad Salzungen zeitversetzt zwei Blutproben entnommen. Es wurde eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet.


Bereich Hildburghausen

Die groß angelegte Suche nach der vermissten Frau Mikoleizik endete in der Nacht erfolgreich. Gegen 3.30 Uhr wurde die Vermisste von der Hundestaffel in einem Wald zwischen Brattendorf und Wiedersbach wohlbehalten aufgefunden und an ihre Angehörigen übergeben. Bei der Suche kam neben zahlreichen Polizeikräften, den Rettungshundestaffeln aus Marlishausen und Hinternah/Waldau auch der Polizeihubschrauber zum Einsatz, der aus der Luft die Umgebung absuchte.

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