Geschichte des Landeskriminalamtes Thüringen

Das ehemalige Gebäude des Landeskriminalamtes Thüringen (1991 bis 2014)
Das ehemalige Gebäude des Landeskriminalamtes Thüringen (1991 bis 2014)

Als erstes Innenministerium der neuen Bundesländer stellte das Thüringer Innenministerium im Herbst 1990 die Weichen für ein eigenes Landeskriminalamt. In dessen Folge wurde im Februar 1991 die Arbeitsgruppe "Aufbaustab Thüringer Landeskriminalamt" mit Beamten aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen eingesetzt. Innerhalb von fünf Monaten entwickelte die Arbeitsgruppe präzise Vorstellungen zu Struktur, Personal und Geschäftsverteilung sowie einen Stufenplan zum Aufbau der neu zu gründenden Behörde. Am 1. Juli 1991 nahm das Landeskriminalamt Thüringen - als zentrale Dienststelle für kriminalpolizeiliche Aufgaben - seine Arbeit auf. Die folgenden drei Jahre waren davon geprägt, die Organisationsstruktur inhaltlich zu festigen und die haushaltsmäßigen Voraussetzungen für zentrale Spezialbereiche, wie z.B. Informations- und Kommunikation und Kriminaltechnik, zu schaffen.

Als erster Behördenleiter amtierte zunächst für einige Monate Kriminaldirektor Schweigert, der zuvor als Leiter des lokalen Aufbaustabes verantwortlich für die Gründung der Behörde war. Am 4. November 1991 übernahm Herr Kranz die Leitung. Er wurde im Sommer 1993 zum ersten Präsidenten des Landeskriminalamtes Thüringen ernannt.

Rückseite des neuen Gebäudes des Landeskriminalamtes
Rückseite des neuen Gebäudes des Landeskriminalamtes Thüringen

In den Jahren 1992 bis 1995 wurde das Gebäude des Landeskriminalamtes Thüringen im laufenden Betrieb umgebaut und modernisiert. Nach dem Regierungswechsel 1994 fand eine Überprüfung der Polizeiorganisation statt, die unter anderem eine Stärkung der Zuständigkeiten des Landeskriminalamtes im operativen Bereich anstrebte. Der Behörde wurde daraufhin das Spezialeinsatzkommando (SEK) organisatorisch angegliedert und darüber hinaus die Ermittlungsführung bei qualifizierten Wirtschaftsstraftaten zugewiesen. Im Rahmen des Prozesses der ständigen Optimierung von Tätigkeitsabläufen und Organisationsstrukturen der Behörde werden bestehende Schnittstellen und Doppelgleisigkeiten abgebaut.

Ende 1997 wurde der Ltd. Kriminaldirektor Luthardt mit der Wahrnahme der Dienstgeschäfte als Behördenleiter beauftragt, bis im Jahr 2000 die Ernennung von Herrn Kunkel zum zweiten Präsidenten statt fand.

Im Februar 2001 beauftragte das Innenministerium das Landeskriminalamt unverzüglich eine Abteilung "Polizeilicher Staatsschutz" zu errichten, was zum Anlass einer erneuten Überarbeitung der Organisationsstruktur genommen wurde.

Von 2004 bis 2008 übernahm Herr Huber als Dritter das Amt des Präsidenten und stand dem Haus bis ins Jahr 2008 vor. Ab September 2008 war Herr Jakstat zunächst mit der Wahrnahme der Dienstgeschäfte als Leiter der Behörde beauftragt, bevor er im Oktober 2010 zum vierten Präsidenten ernannt wurde.

Von 2009 bis 2014 wurde für das Landeskriminalamt Thüringen und die Bereitschaftspolizei ein neues Gebäude an der Kranichfelder Straße in Erfurt gebaut. Ein erster Bauabschnitt wurde im Oktober 2011 durch die zuständigen Minister an die Bereitschaftspolizei übergeben. Am 21. Februar 2012 wurde Richtfest gefeiert und am 6. Dezember 2014 fand die Übernahme des neuen Gebäudes durch den amtierenden Präsidenten statt.

Seit Beendigung des Umzugs in den neuen Gebäudekomplex Anfang 2015, sind nun alle Bestandteile der Behörde in der Kranichfelder Straße in Erfurt untergebracht.

 

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