ÜMANV-Anlagen

Richtlinie zur überörtlichen Hilfe bei Großschadensereignissen - ÜMANV


Die größeren Notfallereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Bedeutung einer schnellen und medizinisch – organisatorisch gut funktionierenden Notfallrettung von besonderer Wichtigkeit für das Überleben von schwerverletzten Patienten ist. Unglücksfälle unterhalb der Katastrophenschwelle im Schienen- und Straßenverkehr, durch Brände oder in Folge von Unfällen bei Großveranstaltungen sowie Terroranschläge oder Amoktaten können die präklini-sche Patientenversorgung regional schnell an ihre Kapazitätsgrenzen bringen. Die Landkreise, kreisfreien Städte und Rettungsdienstzweckverbände haben gemäß Landesrettungsdienstplan (LRDP) Vorsorgemaßnahmen zu etablieren, um Massenanfälle von Verletzten/Erkrankten (MANV) in der Versorgungsstufe 2 mit den Kapazitäten des Regelrettungsdienstes, der Feuerwehr, der Allgemeinen Hilfe und den Einheiten des Katastrophenschutzes der Sanitäts- und Betreuungszüge (SBZ) eigenständig abarbeiten zu können. Übersteigt die Anzahl der Verletzten jedoch die Handlungsfähigkeit dieser lokalen Pläne, muss auf das leistungsfähige Potential der umliegenden Landkreise und kreisfreien Städte bzw. Rettungsdienstzweckverbände zurückgegriffen werden, damit die Notfallpatienten weiterhin nach den aktuellen Standards der Medizin versorgt werden können.


 
Stand: 06.06.2019
Version: 1.1

Uemanv-Richtlinie Th 06.06.2019 (373.9 kB)
Dateiformat: pdf, Dateigröße: 499 KB
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