Die Thüringer Förderschule

Die Thüringer Förderschule ist eine allgemein bildende Schule.

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden soweit möglich in den Grundschulen, Regelschulen und Gymnasien im gemeinsamen Unterricht beschult. Gemeinsamer Unterricht kann durchgeführt werden, wenn die notwendigen personellen, sächlichen und räumlichen Voraussetzungen gewährleistet sind; die Förderung aller Schüler muss sichergestellt sein.

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die nicht im gemeinsamen Unterricht beschult werden können, besuchen eine Förderschule.
In Thüringen sind alle Förderschulen sonderpädagogische Zentren für Unterricht, Förderung, Kooperation und Beratung.

Es gibt jeweils ein staatliches überregionales Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt

  • Hören und
  • Sehen.

Diese überregionalen Förderzentren sind mit einem Wohnheim verbunden.
An den überregionalen Förderzentren ist der Erwerb des Haupt- oder Realschulabschlusses möglich. Das Abitur kann in Kooperation mit einem Gymnasium im gemeinsamen Unterricht erworben werden.

Die regionalen Förderzentren gibt es für die Förderschwerpunkte:

  • Hören
  • Sehen
  • Körperliche und motorische Entwicklung
  • Sprache
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • Lernen
  • geistige Entwicklung.

An den regionalen Förderzentren können die Schüler den Abschluss im Bildungsgang zur individuellen Lebensbewältigung, im Bildungsgang zur Lernförderung sowie den Haupt- oder Realschulabschluss erreichen.

Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf können an Förderberufsschulen Berufsabschlüsse erwerben.

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